Acht Ausbildungs- und vier duale Studiengänge

Martin Schrüfer,

165 neue Auszubildende starten bei den Ford-Werken durch

Am Mittwoch, 1. September, beginnt das neue Ausbildungsjahr bei den Ford-Werken. 165 junge Menschen starten dann in Köln (130) und Saarlouis (35) entweder ihre Ausbildung oder ein duales Studium. Insgesamt standen den Auszubildenden acht Ausbildungs- und vier duale Studiengänge zur Auswahl. Unter den 20 Frauen und 145 Männern sind auch vier Geflüchtete, die ihre Ausbildung bei dem Automobilhersteller aufnehmen.

Azubi-Elektroniker für Automatisierungstechnik überprüft die Logik an einer Miniatur-Fertigungsstraße. © Ford-Werke GmbH

Im Kölner Ford-Werk starten insgesamt 20 junge Frauen und 110 junge Männer ihre berufliche Karriere. Sie teilen sich auf in 24 Industriemechaniker, 24 Elektroniker für Automatisierungstechnik, sechs Fachinformatiker, zehn Fachkräfte für Lagerlogistik, 22 Fachkräfte Metalltechnik/Fertigungsmechaniker, zwei Technische Modellbauer und zwölf KFZ-Mechatroniker. In den vier dualen Studiengängen, bei Ford kurz do2 genannt, starten zwölf Elektroniker für Automatisierungstechnik kombiniert mit dem Studium der Elektrotechnik, sechs Industriemechaniker mit dem Studium der Nachhaltigen Ingenieurwissenschaft und sechs Fachinformatiker mit dem Studium der Wirtschaftsinformatik. Neben den drei technischen dualen Ausbildungen qualifizierten sich sechs junge Frauen und Männer für die Ausbildung zum Industriekaufmann kombiniert mit dem Studium "Business Administration". In Köln werden alle Auszubildenden im Laufe ihrer Ausbildung auch Einsätze in der Ford Fiesta-Fertigung haben, dem Herzstück des Werkes in Köln.

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Im Ford-Werk im saarländischen Saarlouis stellen dieses Jahr zehn angehende Industriemechaniker, 17 Elektroniker für Automatisierungstechnik ebenso wie sechs KFZ-Mechatroniker sicher, dass im Ford Focus Stammwerk auch zukünftig der hohe technische Standard der Produktion mit Facharbeitern beibehalten wird. Erstmalig werden sie dieses Jahr von zwei Auszubildenden der Fachinformatik unterstützt. Mit der Aufnahme dieses Ausbildungsganges in das Ausbildungs-Portfolio am Standort Saarlouis unterstreicht der Automobilhersteller die Bedeutung von IT-Kompetenz für eine zukunftsgerichtete Fertigung.

Der Auszubildende mit der weitesten Anreise ist ein junger Mann aus Griechenland, der extra für die Ausbildung seine Heimat verlässt und nach Saarlouis zieht. Der Automobilhersteller unterstützt den engagierten 18-jährigen und angehenden KFZ-Mechatroniker mit Deutschkursen und bei der Wohnungssuche.

Neu ab diesem Ausbildungsjahr ist, dass alle Auszubildenden mit digitalen Endgeräten (PCs, Laptops bzw. Tablets) ausgestattet werden. Damit ist sichergestellt, dass auch im Falle eines erneuten Lockdowns das mobile Arbeiten möglich und bereits erprobt ist.

Um einen dieser begehrten Ausbildungsplätze zu ergattern, mussten die Berufseinsteiger nach einem erfolgreichen Online-Berufseignungstest ihre Motivation und Wissen im Rahmen eines kleinen Auswahlverfahrens unter Beweis stellen.

Nun freuen sich auch die 72 Ausbilderinnen und Ausbilder, ihre neuen Schützlinge ab dem 1. September begrüßen zu dürfen. Aber allzu lange arbeiten beide Seiten nicht zusammen, denn durchschnittlich haben innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als die Hälfte aller Auszubildenden ihre Ausbildung verkürzt. Der Anteil derjenigen, die die Abschlussprüfung mit gut oder sehr gut bestanden haben, liegt bei durchschnittlich über 30 Prozent.

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