Sattelkipper

Ab dem ersten Tag mehr Nutzlast und mehr Gewinn

Sattelkipper mit Aluminium-Kastenmulde sind die erste Wahl, wenn eine optimale Nutzlast an erster Stelle steht. Der Fliegl „Revolution“-Kipper garantiert Nutzlast, mehr Gewinn und weniger CO2-Ausstoß.

Soll nichts weniger als eine Revolution einläuten: Der gleichnamige Kipper aus dem Hause Fliegl. © Fliegl

Die konisch geformte Mulde aus hochfestem Aluminium ist auf das „Curved“-Chassis abgestimmt. Diese Kombination ermöglicht eine hohe Stabilität und bedeutet gleichzeitig eine gute Gewichtsbilanz. Den „Revolution“ gibt es trotz der Ausstattungsoptionen und einem Volumen von 25 m³ schon ab einem Leergewicht von unter vier Tonnen. Damit zählt der Sattelkipper zu den Leichtgewichten in diesem Segment, meldet das Unternehmen.

Credo ohne Stillstand
„Unser Credo lässt Stillstand nicht zu. Wir haben uns „Innovating for you“ auf die Fahne geschrieben und somit ein völlig neu konzipiertes Fahrzeugkonzept entwickelt. Und das wie gewohnt im Sinne der Nachhaltigkeit“, so Helmut Fliegl über seine neueste Entwicklung.

Die leichten Alu-Sattelkipper aus Thüringen überzeugen durch innovative Details. So hat Fliegl als erster Hersteller das „Curved“-Chassis in die Serien fertigung übernommen. Mit allen bekannten Vorteilen, die der Stahlbau im Chassis bietet, ist das „Curved“-Chassis fast gewichtsgleich mit einem teuren und anfälligen Alu-Chassis. Luftleitbleche sorgen in Verbindung mit der „Curved“-Chassis- Form, der konisch geformten Mulde und der nach außen gewölbten Membran-Rückwand für einen hervorragenden CW-Wert und verringern so die Kraftstoffkosten.

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Die Scharniere des Heckportals sind bei hochfrequenten Entladezyklen großen Belastungen ausgesetzt. Um dieses wichtige Bauteil besser zu schützen, verwendet Fliegl ein Doppelgelenkscharnier. Mit diesem Scharnier hat die Heckklappe mehr Bewegungsfreiheit nach oben und wird – im Vergleich zu einem einfachen Scharnier – nicht durch Aufsetzen der Heckklappe auf dem Schüttgut beschädigt. Die um 21° Grad geneigte Stirnwand erleichtert die Entladung auch von bindigen Gütern und sorgt für eine bessere Lastverteilung.

Die „Curved“-Chassis werden komplett in Triptis gefertigt – somit entfallen Transportwege durch Lieferanten. Hier zeigt sich, dass Fliegl bereits in der Konstruktion Wert auf Nachhaltigkeit legt und diesen Gedanken auch stringent lebt: Ökonomie und Ökologie gehen Hand in Hand und führen so zu höchstmöglicher Effizienz. Viele weitere Punkte sprechen für das „Curved“-Chassis: Neben der hohen Stabilität ist das Aufsatteln einfacher, da der kritische Bereich besser einsehbar ist. Auch ist – dank der geringen Halshöhe von nur 180 mm – das gesamte Chassis niedriger. Der Ladungsschwerpunkt wandert nach unten, die Fahrsicherheit und der sichere Stand beim Kippen werden erhöht.

Bei dem im Aufbau verwendeten Aluminium wird ausschließlich hochfestes Material mit einer Brinell-Härte von HB 110 eingesetzt. Dies bedeutet Abriebfestigkeit auch bei abrasiven Ladungen und steht gleichzeitig für ein geringes Gewicht. Der Bedienstand mit beidseitigem Aufstieg ist am Hubzylinder verbaut. Neben der Möglichkeit der Höhenverstellung sind die Versorgungsleitungen dadurch gut geschützt und werden vom Fahrer sehr viel einfacher erreicht. Optional erhältlich sind die Voll-LED-Beleuchtung und das Schüttgut abweisende Obergurtprofil. Der automatische Achslift mit Anfahrhilfe ist gleichermaßen hilfreich wie die automatische Absenkung beim Kippvorgang. Viele weitere Optionen runden die Ausstattung ab, ohne das Gewicht nach oben zu treiben.

Zusammengefasst bietet die Alu-Kastenmulde ein Volumen von 25 m³, das Stahl-Chassis in der „Curved“-Ausführung sorgt für hohe Stabilität. „Die anwenderfreundlichen Details, eine umfangreiche Options-Palette und geringe Life-Cycle-Kosten prädestinieren diesen Sattelkipper gleichermaßen für den Flotteneinsatz wie auch für den Unternehmer mit individuellen Wünschen an Ausstattung und Optik. Durch die Serienfertigung am Standort Triptis ist eine schnelle Verfügbarkeit gewährleistet – auch bei hohen Stückzahlen“, verspricht das Unternehmen.

Das Milliarden-Euro-Ding
Der Fliegl „Revolution“ ist demnach goldrichtig für den Transport von Füllstoffen, Schüttgütern und sonstigen Zuschlagstoffen. Mit dem 25 m3 Aluminium-Sattelkipper würden Unternehmer das Maximum aus Ihrem Transportgeschäft heraus holen, sprich mehr Gewinn und wesentlich weniger CO2-Ausstoß. Der Fliegl „Revolution“ spart bares Geld und revolutioniert in Sachen Nutzlast. Zurückzuführen ist dies auf das nach Unternehmensangaben absolut niedrigste Leergewicht eines Sattelkippers in der Branche. Nur 3.940 kg bringt der Trailer auf die Waage. Dies bedeute konkret:

  • Ca. eine Tonne mehr Nutzlast im Vergleich zu anderen Sattelkippern.
  • Eine Tonne mehr Nutzlast bedeutet 3,5 % weniger Fahrten in der Bauindustrie.
  • 3,5 % weniger Transportfahrten bewirken 770 Mio. Liter weniger Diesel p.a.
  • Bei einem Dieselpreis von 1,30 € / l lassen sich somit ca. 1.001.000.000,00 € p.a. sparen – rechnet zumindest der Hersteller vor.

Nachhaltige Produktion
Bereits bei der Herstellung von Anhängern und Aufliegern für Bau, Spedition und Logistik achtet Fliegl auf Nachhaltigkeit. So wird an einem zentralen Standort konstruiert, produziert und montiert; CO2 verursachende Zwischenwerksverkehre über weite Distanzen entfallen. Für sein Trailerwerk in Thüringen weist Fliegl eine positive Energiebilanz aus – die Stromproduktion liegt über dem eigenen Verbrauch. Fliegl betreibt ein Blockheizkraftwerk und hat großflächige Photovoltaikanlagen installiert; geheizt wird mit Hackschnitzeln und Abfallholz. Die Lackierung der Fahrzeuge erfolgt in einer ressourcenschonenden Anlage, energieintensive Einbrennvorgänge sind nicht nötig. Um den Energieverbrauch weiter zu drosseln, hat Fliegl in Puls-Schweißmaschinen und in Fiber Laseranlagen investiert und die Hallenbeleuchtung auf LED umgestellt. Das Hochregallager speist aufgewandte Energie wieder in den Kreislauf ein. Beim Einkauf von Fahrzeugkomponenten achtet Fliegl auf die Abnahme von Full Truck Loads, so dass Anlieferungen immer unter optimaler Auslastung erfolgen. Für seinen ganzheitlichen Ressourceneffizienzansatz wurde Fliegl Trailer mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 ausgezeichnet.

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