Tiefbau

Marvin Meyke,

Baugrube im Granit ausgefräst

Auf anspruchsvollem Baugelände waren die Baggerprofis von MH Erdbau im hessischen Alsbach im Einsatz. In hartem Granitgestein galt es, eine Baugrube für ein Wohnhaus zu erstellen. Dabei fiel die Wahl auf eine Kemroc-Querschneidkopffräse KRD 150.

© Kemroc

Eine ungewöhnliche Einsatzpremiere feierte ein Kettenbagger beim Erdbau-und Abbruchunternehmen MH Erdbau GmbH. Seinen ersten Auftritt hatte der 24-Tonner nämlich im September 2021 in der benachbarten Gemeinde Alsbach am Rand des Odenwaldes. Dort mussten auf einem Privatgrundstück in Hanglage insgesamt 1.200 Kubikmeter Felswand und Felsboden entfernt werden, um Platz für ein Wohngebäude zu schaffen. Die Wahl des Werkzeugs zum Bearbeiten des Granitgesteins fiel auf eine Kemroc-Querschneidkopffräse KRD 150. Damit erzielte der Baggerfahrer je nach Bodenart eine Fräsleistung zwischen 2,5 und 40 Kubikmetern pro Stunde.. Insbesondere den ruhigen Lauf der Maschine wussten Firmenchef Michel Herold und Fahrer zu schätzen. Nachdem man gemeinsam mit dem Kemroc-Anwendungsberater Enrico Trender einige Typen an Rundschaftmeißeln getestet hatte, erzielten Fahrer und Fräse auch akzeptable Durchschnittswerte beim Verschleiß.

Hohe Fräsleistung, geringe Vibration
Kemroc hat Querschneidkopffräsen der Serie KRD als eine relativ neue Produktreihe in ihrem Programm. Der Hersteller von Spezial-Anbaufräsen für Bagger und Baggerlader von 1 bis 125 Tonnen Einsatzgewicht hat bei ihrer Entwicklung insbesondere auf eine kompakte und leichte Bauform geachtet. Damit eignen sie sich insbesondere zur Verwendung an Longfront-Baggern, unter anderem im Böschungsbau und bei Abbrucharbeiten.

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Günstiges Leistungsgewicht
Ein besonderes Merkmal der KRD-Querschneidkopffräsen von Kemroc ist der vom Hersteller selbst entwickelte Direktantrieb. Er kommt mit wenigen Komponenten aus und ist dementsprechend leicht. Mit diesem günstigen Leistungsgewicht können die Querschneidkopffräsen (auch Doppelkopffräsen genannt) an kompakten Trägergeräten verwendet werden, die im beengten urbanen Umfeld immer wichtiger werden.

Nach ihrem ersten Einsatz bei MH Erdbau im harten Granitgestein will der Unternehmer Michael Herold die Kemroc-Fräse neben Einsätzen beim Felsabtrag auch bei Abbruchprojekten verwenden. „Diese Anbaufräse“, so der Geschäftsführer des zertifizierten Sanierungs-Fachbetriebs, „eignet sich durch ihre geringen Vibrationswerte ganz besonders zum Abbruch von Fundamenten, die man nicht mit dem Hammer wegstemmen kann, weil schädliche Erschütterungen entstehen würden.“

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