Tiefbau

Marvin Meyke,

Bauer-Keller-Joint Venture mit Arbeiten an Highspeed 2 beauftragt

Das Joint Venture zwischen Bauer Technologies und Keller UK hat von EKFB – einem Zusammenschluss der vier Infrastrukturunternehmen Eiffage, Kier, Ferrovial Construction und BAM Nuttall – den Auftrag erhalten, geotechnische Arbeiten als Teil des C23-Abschnitts für die Hochgeschwindigkeitstrasse HS2 in Großbritannien durchzuführen. Der Auftrag im Wert von 95 Millionen britischen Pfund erfordert den Einsatz von bis zu 200 Experten im Bereich Erd- und Spezialtiefbau, die an verschiedenen Standorten arbeiten werden.

Hauptverwaltung Bauer © Bauer

EKFB baut den Abschnitt C23 der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen London und den West Midlands. Dieser besteht aus 80 Kilometer Hochgeschwindigkeitsstrecke, einschließlich 15 Viadukten, mehr als 80 Brücken, sieben Kilometer Tunneln und 30 Millionen Kubikmeter Aushub.

Der Auftrag des Bauer-Keller-Joint Ventures umfasst die Herstellung von Pfahlgründungen für die Bauwerke sowie den Bau von überschnittenen Pfahl- und Schlitzwänden, außerdem die Installation von Druckentlastungsdrainagen. Dafür wurden bereits erste vorläufige Pfahltestarbeiten abgeschlossen. Die Teams konzentrieren sich auf die Mobilisierung der Baustelle, um noch im April dieses Jahres mit den Hauptarbeiten beginnen zu können. Der Auftrag wird voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen sein.

„Nach zweieinhalb Jahren der Zusammenarbeit mit EKFB in der Planungsphase dieses Projekts freuen wir uns, im April mit den Hauptarbeiten dieses Abschnitts für das größte Infrastrukturprojekt Europas beginnen zu können. Bauer und Keller haben große Synergien und eine ähnliche Kultur, was uns zu perfekten Partnern macht“, sagt Michael Jones, Geschäftsführer Bauer Technologies.

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Jim De Waele, Keller President Europe, fügt hinzu: „Mit dem Joint Venture führen wir die erfolgreiche Partnerschaft mit Bauer weiter, nachdem wir bereits bei den Projekten Londoner U-Bahn und Crossrail-Station zusammengearbeitet haben. Wir freuen uns darauf, unsere sich ergänzenden geotechnischen Fähigkeiten, Erfahrungen und Kapazitäten in eines der anspruchsvollsten und spannendsten Verkehrsprojekte in Europa einzubringen.“

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