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Martin Schrüfer,

ZDB fordert Nachbesserung der europäischen Bauproduktnormen

„In Anbetracht der großen Bauaufgaben, die vor uns liegen, benötigt die Bauwirtschaft qualitativ hochwertige und sichere Bauprodukte, die allen an das zukünftige Bauwerk gestellten Anforderungen gerecht werden und insbesondere die Gesundheit und die Umwelt nicht gefährden.“ Diese Forderung erhob der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, auf der BAU 2017 in München, anlässlich des Kongresses „Baupolitik ist gefragt!“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Bislang waren die Bauprodukte in Deutschland entsprechend den einschlägigen Anforderungen an Bauwerke genormt und darüber hinaus bauaufsichtlich geregelt. Diese Regelungen drohen Geschichte zu werden. Denn Bund und Länder beugen sich den Vorstellungen der EU-Kommission, grundsätzlich alle nach europäischen Bauproduktnormen produzierten Bauprodukte in Deutschland zur Vermarktung freizugeben. Diese europäischen Bauproduktnormen enthalten jedoch weder die für Statik, Schall-, Wärme- und Brandschutz notwendigen Mindestanforderungen noch sehen sie die für den Gesundheits- und Umweltschutz notwendigen Produktprüfungen vor.

Loewenstein forderte vor diesem Hintergrund die Bundesregierung auf, sich gegenüber der EU-Kommission zur Wehr zu setzen. „Die europäischen Bauproduktnormen müssen nachgebessert werden, bevor die nationalen Bauproduktenstandards aufgegeben werden können. Dafür muss sich die Bundesregierung stark machen.“

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