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Martin Schrüfer,

Ohne Ecken und Kanten

Bei der Schalung des neuen Altenpflegeheims der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Südwesten der bayerischen Hauptstadt läuft dank des Schalungs-Know-hows von Doka alles rund. So konnte durch die Beton-Sensortechnologie Concremote doppelt so schnell geschalt werden als ursprünglich geplant. Und das bei einem Drittel weniger Vorhaltemenge für den Deckenbereich.

Kein einziger rechter Winkel, keine einzige gerade Außenwand – die Gebäudehülle des AWO-Föhrenpark besteht ausschließlich aus Rundungen. Das in etwa 12.000 m2 große Pflegezentrum, ein Entwurf der sorge . architekten GmbH, liegt wie eine Amöbe zwischen den umliegenden Bäumen und fügt sich perfekt in die Natur ein. Grund für diese einzigartige Form ist der geschützte Baumbestand am Baugrund, der durch die organische Gestalt des Gebäudes bestmöglich erschlossen werden konnte. Das 6-geschoßige Altenpflegeheim bietet über 130 Plätze und wird nach eineinhalbjähriger Bauzeit voraussichtlich Ende 2017 fertiggestellt werden. Die fachmännische Bauausführung erfolgt durch die Münchner Niederlassung der Zechbau GmbH sowie die Bauunternehmung Glöckle SF-Bau GmbH aus Schweinfurt.

Schalen in Highspeed mit Concremote Als wahrer Turbo für die Schalungsarbeiten beim Projekt AWO-Föhrenpark erwies sich die digitale Beton-Sensortechnologie Concremote, die Echtzeitdaten zur Temperatur- und Festigkeitsentwicklung des Betons liefert. Durch den Einsatz von drei Concremote-Deckensensoren kann auf der Baustelle AWO-Föhrenpark im Schnitt ein 3-Tages-Takt erreicht werden. „Concremote hat die Produktivität auf der Baustelle deutlich gesteigert. Unser Team weiß genau, wann die Zielfestigkeit erreicht ist und kann dadurch immer zum frühestmöglichen Zeitpunkt ausschalen. Und das bei einem Drittel weniger Vorhaltemenge. Zusätzlich hat uns Concremote mehr Sicherheit in der Nachweisführung gegeben“, so Projektleiter Tillmann Bayer von Zechbau GmbH. Zur Ermittlung der Festigkeitsentwicklung wird der Sensor nach dem Abziehen in den Frischbeton eingesetzt. Dieser misst dann regelmäßig dessen Temperaturentwicklung. Diese Daten können von den Baustellenverantwortlichen jederzeit über ein gesichertes Webportal via Notebook, Tablet und Smartphone abgerufen werden.

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So kann die Baumannschaft der ARGE Föhrenpark bereits nach zwei bis drei Tagen mit dem Frühausschalen beginnen und die Deckenschalung schneller für den nächsten Takt einsetzen. Gleichzeitig geben die Concremote-Messungen auch Aufschluss über den optimalen Zeitpunkt zum Umstieg von der Sommer- auf die Winterrezeptur. Dadurch werden beim Projekt AWO-Föhrenpark die Vorhaltemengen um 600 m2 Schalung pro Geschoss reduziert und trotzdem die Schalungsarbeiten um 6 Wochen beschleunigt. Das ergibt ein Einsparungspotenzial im sechsstelligen Bereich.

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