Straßenbau

Marvin Meyke,

Fahrbahn-Sanierung trotz Corona-Krise

Nach etwa sieben Monaten konnte Ende März – sogar fast zwei Monate früher als ursprünglich geplant – die Sanierung der B35 bei Gondelsheim abgeschlossen werden.

© Rüko

Verantwortlich für die Bauausführung war das Familienunternehmen Wolff & Müller. Die Baufirma wurde im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung vom Regierungspräsidium Karlsruhe mit dem Projekt beauftragt. 2019 begannen die Arbeiten an der Großbaustelle auf der Bundesstraße B35 zwischen Bretten und Helmsheim. Die Umgestaltung der Einmündung mit Lichtsignalanlagen, die Fahrbahndeckensanierung, die Fahrbahnerneuerung mit Tieferlegung der Fahrbahn und der Einbau eines lärmoptimierten Fahrbahnbelags standen auf der Agenda.

Das Großprojekt bestand insgesamt aus 17 Bauabschnitten. Ein aufwändiges Projekt: So wurden zum Beispiel an einem Wochenendeinsatz insgesamt mehr als 22.000 Quadratmeter lärmoptimierter Fahrbahnbelag eingebaut. Ein Vorhaben, das sich nur bei Vollsperrung der B35 bewältigen ließ. Darüber hinaus erfolgte der Einbau zweibahnig, „heiß an heiß“, wie es der Bauleiter im Fachjargon nennt: mit zwei gleichlaufenden Asphalteinbaukolonnen aus Beschickern, Fertigern und Walzen – ein Einbau ohne Mittelnaht. Um den hohen Bedarf von 2.000 Tonnen des speziellen Asphaltmischguts bewältigen zu können, wurden die Beschicker aus zwei Asphaltmischanlagen gleichzeitig beliefert: aus Bruchsal und aus Heidelberg.

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Der Bauabschnitt mit Vollsperrung lag zudem schon mitten in der Corona-Zeit. Demnach waren die termingerechte Umsetzung und die Verfügbarkeit von Mensch und Maschine keine Selbstverständlichkeit, zumal ein Teil der Baumaschinen extern angemietet wurde. Aber auch der Baumaschinenvermieter RÜKO aus Malsch stellte problemlos und wie vereinbart für die beschriebene Baumaßnahme Maschinen mit Personal zur Verfügung: zwei Dynapac Beschicker MF 2500 CS mit Big Ski, ein Vögele Fertiger 1900 und drei Walzen.

Im Zuge der Corona-Pandemie wurden erhöhte Hygienemaßnahmen und besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, es wurde sichergestellt, dass die einzelnen Arbeitsgruppen keinen Kontakt zueinander haben – um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten – und ausreichend Desinfektionsmittel und zusätzliche sanitäre Anlagen wurden zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wurden die Gefährdungsbeurteilung und die Sicherheitsmaßnahmen im Vorfeld mit der Behörde abgestimmt.

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