Ausbau der Autobahn A 1

Marvin Meyke,

Johann Bunte und Strabag erhalten Autobahn-Großauftrag

Direkt zum Jahresauftakt sicherte sich die Arbeitsgemeinschaft A 1 Lohne Bramsche ein Großprojekt im Verkehrswegebau: Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Westfalen, beauftragte die Arbeitsgemeinschaft aus Strabag und Johann Bunte Bauunternehmung im Rahmen eines Funktionsbauvertrags zu je 50 Prozent mit dem Ausbau der A1 in Niedersachsen auf einer Strecke von 29,5 Kilometer.

© Strabag

Der Abschnitt liegt zwischen den Anschlussstellen Lohne/Dinklage und Bramsche und wird von zwei auf drei Spuren pro Fahrtrichtung verbreitert. Das Auftragsvolumen von rund 600 Millionen Euro beinhaltet auch die bauliche Erhaltung für 30 Jahre. "Mit dem Ausbau von vier auf sechs Fahrstreifen verschwindet ein Nadelöhr auf der stark frequentierten BAB A1. Wir freuen uns, unsere Expertise als Marktführerin im deutschen Verkehrswegebau auch in dieses Großprojekt einzubringen“, so Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE.

Manfred Wendt, Sprecher der Geschäftsführung der Johann Bunte Bauunternehmung betont: "Mit diesem Auftrag setzen wir unsere langjährige Tradition und Kompetenz in der Realisierung von Infrastrukturprojekten dieser Größenordnung fort," und fügt hinzu, "Bunte ist durch ihre hervorragenden Ortskenntnisse und einen großen Erfahrungsschatz im Autobahn- und Ingenieurbau für diese anspruchsvollen Aufgaben bestens gerüstet."

Fahrbahnen, Brücken, Lärmschutz und Landschaftspflege
Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) hat Johann Bunte die technische und Strabag die kaufmännische Federführung. Die Baumaßnahmen beginnen am 1. Februar 2021 und werden unter laufendem Betrieb durchgeführt, die Fertigstellung des Autobahnabschnitts ist für Mitte 2025 vorgesehen. Neben umfangreichen Erdarbeiten und dem Bau der Fahrbahnen müssen auch 14 Brücken im Verlauf der Autobahn sowie zwei Überführungen über die Autobahn neu gebaut werden. Weitere 18 Brückenbauwerke werden saniert. Die ARGE erbringt außerdem Leistungen zum Lärmschutz und führt landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen durch. Mit dem Ziel, den Verkehr möglichst wenig zu beeinflussen, realisiert die ARGE die Baumaßnahmen in acht Bauabschnitten: In den ersten fünf Abschnitten erfolgt der Ausbau in Fahrtrichtung Osnabrück (2021 und 2022). Im Anschluss stehen die Verbreiterung und der Neubau in Richtung Bremen in drei Bauabschnitten auf dem Plan.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Belagsarbeiten

Alpiner Asphalteinbau

Im Auftrag des Kanton Wallis baut die Imboden Ulrich AG derzeit den rund 32 Kilometer langen Streckenabschnitt der A9 zwischen Siders und Brig. Bei den anspruchsvollen Belagsarbeiten unterstützen Maschinen von Ammann.

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Baugewerbe Unternehmermagazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite