Asphalteinbau

Robin Schmeck,

Der Espresso unter den Fertigern

Klein, stark, schwarz – der Minifertiger AFW 150-2 von Ammann ist sozusagen der Espresso unter den Fertigern und die Lösung für den maschinellen Asphalteinbau unter räumlich beengten Verhältnissen.

Mit dem Minifertiger AFW 150-2 von Ammann ist der Asphalteinbau wirtschaftlicher als per Hand. © Ammann Verdichtung

Der Radfertiger AFW 150-2 ist überall dort die ideale Maschine, wo es größeren Fertigern zu eng wird und bislang nur Handarbeit angesagt war. Dazu zählen zum Beispiel Asphaltarbeiten und Ausbesserungen an Gehwegen, das Schließen der Asphaltdecke nach Leitungsarbeiten oder in den Bereichen, wo Straßenschilder, Baumbestand oder enge Kurven eine besondere Wendigkeit des Fertigers voraussetzen. Mit diesem Minifertiger kann nun auch dort ein maschineller Einbau gewährleistet werden, wie er bei Ausschreibungen oft verlangt wird.

Vor Ort unterscheidet sich der Einbau mit dem Minifertiger kaum von dem der großen Fertiger. Ein Kompaktradlader reicht zur Befüllung der fest installierten Mulde mit dem Mischgut bereits aus. Es folgt das Auftragen der Asphaltdecke. Ein Kratzkettenförderer, ein verbesserter Mengenteiler und der erhöhte Durchmesser von 120 mm der Förderschnecke gewährleisten einen kontinuierlichen und gleichmäßigen Materialfluss. Anders als bei seinen großen Kollegen kann man diesen Minifertiger ganz bequem auf einem Anhänger zu fast jedem Einsatzort transportieren. Besonders auch dorthin, wo andere Asphaltfertiger zu sperrig sind.

Bewältigt auch „Hindernisparcours“
Selbst bei großen Straßenarbeiten muss mitunter ein Hindernisparcours absolviert werden: Straßenlaternen und Schilder wollen umfahren, Kurven gemeistert werden, will man an diese Stellen nicht per Hand einbauen. Hier baut der AFW 150-2 nach wie vor auf die Vorzüge des bewährten Radfertiger-Prinzips. Zwei Hinterräder sorgen für den Antrieb, während das lenkende Vorderrad äußerst enge Wendekreise ermöglicht. Der Antrieb durch einen leistungsvollen, luftgekühlten Hatz-Dieselmotor mit Hinterradantrieb bewältigt mühelos auch Steigungen. Solider Halt auf noch größeren Steigungen kann durch den zusätzlichen Anbau eines zweiten Antriebsrads auf jeder Seite (Zwillingsbereifung) erreicht werden.

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Perfekt für beengte Baustellen
Gerade wenn wenig Platz vorhanden ist, kommt es auf Details an. Der überarbeitete Fahrerstand wurde auf intuitive Bedienbarkeit hin verbessert. Außerdem wurde durch die hydraulisch ausfahrbaren Seitenteile der Bohle der Materialfluss perfektioniert. So ist es auch möglich, den Einbau auf eine Seite der Maschine zu begrenzen – und bei Bedarf jederzeit sauber die Materialzufuhr zu unterbrechen.

Neu ist die Steuerung der Materialverteilung, die nun komfortabel über zwei mechanische Hebel von der Bedienplattform aus eingestellt werden kann. Die Einbaubreite kann durch zweimal 175 mm große Verbreiterungen zwischen den Klassenbesten 250 mm auf maximal 1.650 mm vergrößert werden.

Die leicht bedienbare Maschine sorgt für ebenmäßig verdichtete Flächen, die in dieser Qualität beim heutigen Kosten- und Zeitdruck von Hand nicht herzustellen wären.

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