Radlader

Radlader im Einsatz in der Kiesgrube

Seit Einführung der neuen Radlader der Serie 6 von Hitachi letztes Jahr haben sich diese vielfach bei Unternehmen im Einsatz bewährt. Vorschubkraft und Hubarmgeschwindigkeit haben sich noch weiter erhöht und tragen zu hervorragenden Ergebnissen in der Gewinnung bei – wie das Beispiel in der Kiesgrube der Georg Reisch GmbH in Bad Saulgau zeigt.

ZW310-6
Der ZW310-6 stößt mit hoher Kraft ins Haufwerk, dreht kurz nach oben – und schon ist die Schaufel gefüllt. Der Beladevorgang pro Lkw dauert kaum vier Minuten. Fotos: Kiesel

Die Radlader noch weiter für die Anforderungen im europäischen Markt zu optimieren, war das Hauptziel der Hitachi-Ingenieure bei der Entwicklung der neuen Serie 6. Besonders im Fokus standen die Produktivität, Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit der neuen Radlader, um diesen das notwendige Rüstzeug für die schweren Einsätze der Hartstein- und Gewinnungsindustrie mitzugeben.

30 Prozent mehr Ladeleistung

Mit dem ZW310-6 kann nicht nur eine bis zu 30 Prozent höhere Ladeleistung als beim Vorgängermodell erzielt werden, sondern auch die Geschwindigkeit des Hubarms hat sich spürbar erhöht, was sich unmittelbar und positiv auf die Effizienz bei Ladevorgängen auswirkt. Der Power-Schnellschalter sorgt für höhere Schürf- und Traktionskräfte auf Knopfdruck – immer dann, wenn diese Leistung auch gezielt benötigt wird. Für einen sparsameren Kraftstoffverbrauch als beim Vorgänger sorgen auch der neue Stufe-IV-Motor sowie die serienmäßige Wandlungsüberbrückungskupplung, die bei höheren Fahrgeschwindigkeiten Kraftstoff einspart.

ein Plus: die Rundum verglaste Panoramakabine

Für effizientes Arbeiten sind Sicherheit und Komfort für die Maschinenführer wichtige Voraussetzungen: Die geräumige, rundum verglaste Panoramakabine mit Komfortsitz sorgt nicht nur für angenehmes Arbeiten, sondern für einen sicheren Überblick über das komplette Arbeitsfeld. Die Schwingungsdämpfung trägt ebenfalls zu störungsfreiem Arbeiten bei. Die Wartungspunkte für die tägliche Inspektion sind für den Maschinenführer einfach zugänglich.

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Mit voller Kraft ins Haufwerk

ZW310
Der ZW310 belädt einen Lkw mit 26 bis 28 Tonnen mit nur drei Ladespielen.

Die Georg Reisch GmbH aus Bad Saulgau ist seit über 80 Jahren in der Region Oberschwaben in Süddeutschland bekannt. Zum breiten Portfolio des Unternehmens gehört auch das Kieswerk in Bad Saulgau, in dem ein Hitachi Radlader ZW310TPD-6 in der Verladung hervorragende Arbeit leistet. Schließlich müssen zahlreiche Projekte und Baustellen koordiniert und nach hohen Standards zum Abschluss gebracht werden. In vielen dieser Bereiche setzt Reisch auf die Qualität, die Kiesel mit den Maschinen von Hitachi und seinem Service bietet.

Im Kieswerk in Bad Saulgau gibt es die Gelegenheit, den leistungsstarken Hitachi-Radlader ZW310-TPD-6 bei der Arbeit zu beobachten. Hier werden unter der Regie des erfahrenen Maschinenführers Thomas Krall jeden Monat zwischen 3.000 und 5.000 Tonnen Material für den Betonzuschlag und auch Straßenkies abgebaut, gesiebt und verladen. Der neue Radlader ist seit Ostern 2017 im Kieswerk aktiv und hatte bis Oktober schon 850 Stunden geleistet, nachdem die vorhergehende Maschine, ein ZW310-3 mit 13.000 Stunden ohne nennenswerte Probleme in den Ruhestand geschickt worden war.

Anders als bei anderen Fabrikaten habe es in der ganzen Zeit niemals Probleme mit der Hydraulik oder mit den Schläuchen gegeben, sagt Thomas Krall. „Wir waren mit dem Radlader sehr zufrieden, darum war klar, dass wir dieses Modell wieder nehmen, denn in Sachen Leistung macht dem Radlader so schnell keine andere Maschine etwas vor“, erzählt Krall, der seit über 30 Jahren Erfahrungen mit Baumaschinen aller Art und verschiedener Hersteller hat und den neuen Radlader nun täglich fährt. „Die neuere Generation ist genauso leistungsfähig wie ihr Vorgänger, komfortabel in der Bedienung und läuft noch etwas sanfter. In der Kabine ist es auch viel ruhiger als früher, das ist schon sehr angenehm.“

Ein Stoß + eine Drehbewegung = optimale Füllung

Der Radlader ist die Idealbesetzung für diese Kiesgrube – in drei schnellen Ladespielen wird ein Lkw gefüllt, dabei ist die dritte Schaufel nur noch halb gefüllt, wenn der Lkw etwa 26 bis 28 Tonnen Material mitnehmen will. Mit einer vollen Schaufelladung können damit mehr als 10 Tonnen Kies oder Sand in der 4,6 m3 fassenden Schaufel verladen werden. Auch das Füllen der Schaufel geht schnell: Mit hoher Kraft stößt die Schaufel ins Haufwerk, eine leichte Drehbewegung nach oben, schon ist die Schaufel optimal gefüllt. Einmal zurücksetzen, an den Lkw fahren, auskippen. Dann das Ganze noch zweimal wiederholen, der komplette Ladevorgang dauert so pro Lkw keine vier Minuten.

Passend gemacht für jedes Anbaugerät

Um die Maschine optimal nutzen zu können, ist das passend konfigurierte Anbaugerät für die jeweilige Anwendung Voraussetzung. Kiesel bietet daher zu den hochwertigen Maschinen als Systemlösung die passenden Schnellwechsler und Schaufeln für die unterschiedlichsten Aufgaben in Gewinnung, Recycling und Umschlag.

Krall erklärt, dass sich die Hitachi-Maschinen seiner Erfahrung nach in Sachen Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Stabilität wirklich sehr gut machen und sagt: „Diese Maschinen laufen einfach, man kann sich auf sie verlassen.“

Besonders zufrieden zeigte sich Krall mit der Betreuung durch Gebietsverkaufsleiter Matthias Ortner und auch mit dem Servicespezialist Gerd Ott von der Niederlassung in Memmingen: „Wenn man etwas braucht, dann ruft man an und das funktioniert immer sehr schnell. So eine Maschine kann eben nicht tagelang stehen. Der Service ist einfach das besondere Plus der Firma Kiesel.“

Tanja Buchholz

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