Radlader

Marvin Meyke,

Kompakt-Radlader der nächsten Generation

Der 2445 gehört zu den erfolgreichsten Maschinen im Baumaschinenprogramm von Schäffer. Mit dem 2445 S stellt der westfälische Laderspezialist nun das Nachfolgemodell vor, das alle Anforderungen der Abgasstufe V erfüllt.

© Schäffer

Darüber hinaus verfügt der neue Lader über einen stärkeren Motor, der in ­Kombination mit einen elektronisch geregelten Fahr­antrieb für mehr Schubkraft sorgt und eine deutliche Effizienz­steigerung verspricht.

Der 2445 S ist wahlweise mit Fahrerschutzdach oder Kabine erhältlich. Das Einsatzgewicht liegt je nach Ballastierung zwischen 2,5 und 2,7 Tonnen. Somit ist die Maschine problemlos per Pkw-Anhänger von einer Baustelle zur nächsten zu verfahren. Trotz seiner kompakten Ausmaße ist die Maschine dank einer Kipplast von bis zu 1,9 Tonnen in der Lage, ganze Pflastersteinpaletten sicher zu verfahren, eine wichtige Voraussetzung. Die Hubhöhe beträgt 2,50 Meter und ist somit ausreichend für das Be- und Entladen auch größerer Lkw.

Der neue Radlader ist mit einem 37 kW (50 PS) ­starken Kubota-Dieselmotor ausgestattet. Der moderne 3-Zylinder-Antrieb besitzt einen Hubraum von 1,8 l, ein Plus von 22 % im Vergleich zum ­Vorgänger. Dank seines hohen Drehmoments von bis zu 151 Nm (+ 28 %) ist der 2445 S kraftvoll. Diese Kraft wird mit einer vergleichsweise niedrigen ­Drehzahl von 1.600 U/min. erreicht, was einen deutlich ­leiseren Einsatz der Maschine ermöglicht. Trotz der deutlichen ­Leistungssteigerung konnte der Dieselverbrauch um 10 % pro Kilowattstunde reduziert werden.

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Die Abgasstufe V erreicht der Lader durch den Einsatz eines ­Dieseloxidationskatalysators (DOC) und eines Dieselpartikelfilters (DPF). Im Vergleich zum Vorgängermodell wird somit der ­Schadstoffausstoß erheblich reduziert. Die ­Verbreitung von Ruß­partikeln wird dank des ­Partikelfilters nahezu ­komplett ausgeschlossen. Der Einsatz von ­emissionsreduzierten Maschinen wird immer wichtiger, um zukünftig Aufträge von Privatkunden und durch öffentliche Ausschreibungen zu bekommen. Immer mehr kommunale Auftraggeber setzen den Einsatz von Maschinen voraus, die die Bestimmungen der Abgasstufe V erfüllen.

Serienmäßig verfügt der neue Lader über die automatische Schubkraft-Regelung „High Traction Force“ (HTF). Sie sorgt dafür, dass die maximale Schubkraft auch in der zweiten Fahrstufe zur Verfügung steht. Ein Herunterschalten ist somit nicht mehr erforderlich und das Arbeitstempo steigt. Zudem ist der Fahrantrieb dank „Schäffer Power Transmission“ (SPT) elektronisch geregelt. Dabei passt sich die Fahrhydraulik der Drehmoment­eigenschaft des Motors an. Dies bedeutet einen deutlich effizienteren Einsatz der Maschine, da sich der ­Wirkungsgrad verbessert. Auch dies trägt zum reduzierten Kraftstoffverbrauch bei.

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