Radlader

Susanne Frank,

Grünes Licht für strategische Kooperation zwischen Kramer und John Deere

Die Kramer-Werke GmbH, ein Unternehmen der Wacker Neuson SE und die John Deere GmbH & Co. KG, ein Konzernunternehmen von Deere & Company, USA hatten am 6. Juli 2017 bekannt gegeben, dass sie eine strategische Allianz für den Vertrieb von Teleskop- und Radladern unter der Marke Kramer für die Landwirtschaft eingegangen sind. Nun wurde die notwendige kartellrechtliche Freigabe für Europa erteilt.

Kartellrechtliche Zustimmung erteilt

Die zwischen der Kramer-Werke GmbH, Pfullendorf („Kramer“) und der John Deere GmbH & Co. KG, Mannheim („John Deere“) getroffene Vereinbarung betrifft den Vertrieb von Kompaktmaschinen der Marke Kramer (sog. „grüne Linie“) für die Landwirtschaft. Nun gaben die zuständigen europäischen Kartellbehörden für diese Kooperation grünes Licht: Die Maschinen können unter dem Markennamen und dem Design von Kramer über die John-Deere-Händler vertrieben werden.

Der Markt für Material Handling-Produkte in der Landwirtschaft wächst stark. Durch die enge und auf Langfristigkeit ausgerichtete Zusammenarbeit mit dem John Deere Händlernetzwerk strebt Kramer einen nachhaltigen und breiten Marktzugang in die Landwirtschaft an. Die Modelle werden vom 12. bis 18. November auf der Agritechnica in Hannover gemeinsam mit den John Deere Landtechnikmaschinen ausgestellt und sind bereits im Handel verfügbar.

Breites Sortiment an Radladern und Teleskopen

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Für folgendes Sortiment empfiehlt John Deere seinen Partnern Kramer als bevorzugten Lieferanten: 13 allradgelenkte, kompakte Rad- und Teleradlader, sowie 9 Teleskoplader der Marke Kramer (6-9 Meter Stapelhöhe) nebst einer großen Auswahl an Anbaugeräten, Zubehör und Ersatzteilen. Diese Produkte werden am Standort von Kramer in Pfullendorf entwickelt und produziert.

„Durch die kapitalseitige Beteiligung von John Deere an Kramer signalisieren wir den Vertriebspartnern, wie langfristig und nachhaltig diese Kooperation angelegt ist. Mit dem Segen der Kartellbehörden kann es nun richtig losgehen“, kommentiert Cem Peksaglam die kartellrechtliche Freigabe für Europa, der seinen Vorstandsvorsitz in Kürze an Martin Lehner (bisher stellvertretender Vorsitzender und Technikvorstand der Wacker Neuson SE) übergibt.

„Die Kramer-Maschinen haben sich in vielen Viehhaltungs- und Ackerbaubetrieben sowie bei Lohnunternehmen bewährt,“ erläutert Christoph Wigger, Vice President Sales & Marketing (Europe/CIS/North Africa/Middle East Agriculture and Turf Division) und führt fort: „John Deere Vertriebspartner, die Kramer schon vor unserer Kooperation im Sortiment hatten, haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch für alle übrigen Vertriebspartner sind die Lader die perfekte Ergänzung ihres Produktprogramms.“

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