Radlader

Allradgelenkter Radlader von Kramer mit innovativem Fahrantrieb

Die Kramer-Werke präsentieren ein neues Flaggschiff: Der 9-Tonnen-Lader 8155 verfügt über eine leistungsstarke Load-Sensing-Hydraulik, den innovativen Fahrantrieb ecospeedPRO und einen bewährten Deutz-Motor.

9-Tonnen-Lader 8155
Das neue Flaggschiff der Kramer-Werke: der 9-Tonnen-Lader 8155 komplettiert die Premium-Reihe und eignet sich für den Materialtransport auf Großbaustellen. Fotos: Kramer

Neben Einsatzmöglichkeiten in Industrie und Recycling wurde der Radlader für Unternehmen entwickelt, die anspruchsvolle Aufgaben im Straßen- und Wegebau zu bewältigen haben. Beispielsweise kann der 8155 für den Materialtransport auf Großbaustellen sowie beim Be- und Entladen von schweren Transportketten und Verkehrsträgern eingesetzt werden.

Mit einer Schaufelkipplast von 5.600 Kilogramm, einer Stapelnutzlast von 3.900 Kilogramm und einem Betriebsgewicht von 9.150 Kilogramm eröffnet das Modell 8155 eine neue Größenklasse im Kramer Radlader-Produktportfolio und komplettiert die Premium-Reihe von Kramer. Wie bei allen Modellen der 8er-Serie stehen serienmäßig die Lenkarten Allrad-, Hundegang- und Vorderachslenkung zur Verfügung.

„Wenn wir uns den Radladermarkt anschauen, stellen wir fest, dass die Leistungsklasse der 1,5 m³-Lader in den letzten zwei Jahren einen deutlichen Aufschwung erfahren hat. Mit unserem neuen Flaggschiff im Kramer-Radladerportfolio bedienen wir genau dieses Segment. Unsere Kunden profitieren natürlich auch bei dieser Maschine von der gewohnten Kramer Qualität,“ sagt Karl Friedrich Hauri, Geschäftsführer der Kramer-Werke GmbH.

Weitere Infos

Angetrieben wird der neue Radlader von einem 100 kW starken Deutz TCD-3.6-Motor der Abgasstufe IV. Die Abgasnachbehandlung erfolgt durch DOC und SCR. Der noch leistungsfähigere Deutz TCD 4.1 mit 115 kW steht dem Kunden als Option zur Verfügung. Hier erfolgt die Abgasnachbehandlung mittels DOC, DPF und SCR.
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Smarter Fahrantrieb für mehr Zugkraft und weniger Lärm

Als besondere Innovation kommt beim Radlader 8155 der neue hydrostatische Weitwinkel-Fahrantrieb ecospeedPRO mit 370cc Schluckvolumen für erhöhte Zugkraft und Fahrdynamik optional zum Einsatz. Das stufenlose hydrostatische Schnellganggetriebe mit 45°-Schwenkwinkel des Hydromotors wurde von Kramer mitentwickelt. Neben den für hydrostatische Antriebe bekannten positiven Eigenschaften wie beispielsweise einfaches Reversieren, gute Dosierbarkeit und Inchen ermöglicht der große Wandlungsbereich der 45°-Technologie zusätzlich das Durchfahren des gesamten Geschwindigkeitsbereiches von 0 bis 40 km/h ohne Schaltvorgang und somit ohne Verluste von Schub- und Zugkräften. In typischen Arbeitssituationen wie Umschlagarbeiten im Y-Zyklus ist ein hoher Bedarf an konstanten Schub- und Zugkräften bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten erforderlich. Das Getriebe ecospeedPRO erfüllt exakt diese Anforderungen.

Im Fahrantrieb ecospeedPRO ist serienmäßig die intelligente Motor-Drehzahlreduzierung Smart Driving integriert. Diese passt die Motordrehzahl bei konstanter Geschwindigkeit optimal den Fahranforderungen an. Das sorgt beim Erreichen der Maximalgeschwindigkeit für eine reduzierte Geräuschentwicklung, einen geringeren Kraftstoffverbrauch und eine reduzierte Belastung der einzelnen Bauteile. Mit ecospeedPRO ist bei maximaler Fahrgeschwindigkeit eine Absenkung der Motordrehzahl bis auf 1.550 U/min möglich.

Flexibel angepasst für verschiedene Baustellen-Einsätze

Modell 8155
Vom Modell 8155 aus hat der Fahrer eine sehr gute Rundumsicht. Die Bedienelemente sind ergonomisch angeordnet und tragen zu ermüdungsfreiem Arbeiten bei.

Mit 150 l/min, beziehungsweise optional 180 l/min, Load-Sensing-Hydraulikleistung sind schnelle und kraftvolle Arbeitszyklen die Regel. Das Load-Sensing-System sorgt dafür, dass der Druck und der Volumenstrom der Hydraulikpumpe an die vom Verbraucher geforderten Bedingungen angepasst werden – ohne Leistungsverluste in Kauf zu nehmen. Je nach Kundenanforderung steht zur serienmäßigen Ladeanlage mit einem Schaufeldrehpunkt von 3.765 mm eine verlängerte Ladeanlage mit einem Schaufeldrehpunkt von 4.200 mm als Option zur Verfügung. Dazu wird eine extrem robuste hydraulische Schnellwechseleinrichtung für härteste Einsätze mit 61,5 mm breiten Aufnahme, sowie einem 50 mm starken Verrieglungsbolzen geboten. Die Vielzahl an Anbaugeräten machen den Radlader perfekt für den flexiblen Einsatz in der Bauwirtschaft.

Komfortabler Arbeitsplatz mit guter Rundumsicht

Der Kramer 8155 punktet auch mit einem neuen Kabinen- und Bedienkonzept. Ergonomisch angeordnete Bedienelemente und eine sehr gute Rundumsicht ermöglichen ein ermüdungsfreies und effizientes Arbeiten. Das 7-Zoll-LCD-Display mit integrierter Rückfahrkamera bietet dem Fahrer sämtliche Nutzungs- und Verbrauchsdaten auf einen Blick. Das dazugehörige Jog-Dial-Bedienelement, das aus dem Automobilbereich bekannt ist, ermöglicht eine intuitive Bedienung aller Funktionen.

Abgas-Nachbehandlungssysteme im Überblick

Dieseloxidationskatalysator (DOC)

Bei vielen Pkw und Lkw werden heutzutage Katalysatoren zur Verringerung von Emissionen verwendet. Der Diesel-Oxidationskatalysator hat die gleiche Funktionsweise. Ohne Bewegung mechanischer Teile löst er chemische Reaktionen aus, durch die Emissionen verringert werden.

Dieselpartikelfilter (DPF) Der Diesel-Partikelfilter wird in Verbindung mit einem Oxidationskatalysator eingesetzt, um einen Großteil der Rußpartikel und unverbrannten Kohlenwasserstoffe aus verbranntem Dieselkraftstoff zu entfernen. Der DPF enthält eine poröse Wabenstruktur, die den Ruß bei seinem Durchlauf auffängt. Wenn sich der Ruß in bestimmtem Umfang angehäuft hat, löst das elektronische System der Maschine Kraftstoffeinspritzungen aus, die unverbrannten Kraftstoff in den Oxidationskatalysator, der vor dem Filter platziert ist, gelangen lassen. Dort löst er eine exotherme Reaktion aus, die die Abgase so stark erhitzt, dass der Ruß im DPF verbrannt wird. Dieser Vorgang ist auch als Regeneration bekannt.

Selektive katalytische Reduktion (SCR) Die SCR-Technologie reduziert Stickoxide in Abgasen. Dazu ist eine chemische Reaktion nötig, die durch die Zudosierung einer Harnstoff-Wasser-Lösung im SCR-Katalysator ausgelöst wird: Ammoniak reagiert dort mit den Stickoxiden zu den unschädlichen Produkten Wasser und elementarem Stickstoff. Mit dieser Lösung wird der Ausstoß von Stickoxiden um bis zu 90 Prozent reduziert.

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