Teleradlader-Quintett

Martin Schrüfer,

Fünf neue Schäffer 6680 T in Nordsachsen im Einsatz

Die fünf Straßenmeistereien des Landkreises Nordsachsen haben sich für einen Schäffer 6680 T entschieden, um ihre bestehenden Radlader mit Hochkippschaufel zu ersetzen. Der zuständige Landrat Kai Emanuel (parteilos) hat die Maschinen nach einer europaweiten Ausschreibung in Empfang genommen.

Schlüsselübergabe beim Schäffer-Vertriebspartner Gruber in Elsnig mit Landrat Kai Emanuel (3.v.r.), Uwe Schmidt (2.v.r.), Amtsleiter Straßenbauamt Nordsachsen und David Hoppe (r.), Werkstattleiter der Amtswerkstätten in Nordsachsen. © Schäffer

Die fünf Straßenmeistereien im Landkreis Nordsachsen betreuen rund 1.265 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen. Da es sich dabei um drei verschiedene Baulastträger handelt, wurden die Anschaffungskosten zwischen dem Bund, dem Freistaat Sachsen und dem Landkreis Nordsachsen aufgeteilt. Die Radlader werden vorrangig im Winterdienst zum Salz laden oder Salz aufschieben eingesetzt. In den Sommermonaten unterstützen sie beim Paletten auf- und abladen, umstapeln auf dem Meistereigelände und zum Arbeiten mit Baumaterial auf der Straßenbaustelle. Bisher wurden diese Arbeiten von 5 Ladern anderer Hersteller übernommen. Dabei handelte es sich um 4 allrad-gelenkte Lader und einen Knicklenker.

David Hoppe, Werkstattleiter der Amtswerkstätten in Nordsachsen, erklärt, warum man sich für die knickgelenkten Teleradlader von Schäffer entschieden hat: „Unsere bisherigen Lader waren in die Jahre gekommen. Besonders bei den Allrad-Lenkern stiegen in letzter Zeit die Instandhaltungskosten deutlich, hier machten uns unter anderem die Spurstangenköpfe regelmäßig große Probleme, die vom Streusalz angegriffen wurden. Wir haben uns schließlich für die Ausschreibung von knickgelenkten Teleradlader mit starren Achsen entschieden. Vorteil hier sind die sehr stabilen, geschlossenen Achsen und die hohe Reichweite auch ohne Hochkippschaufel. Die Hubhöhe beim 6680 T beträgt 4,95 m, womit alle Streuwagen problemlos beladen werden können.“ Zu einer Vorführung wurden neben Schäffer noch drei weitere Hersteller eingeladen. „Beim Schäffer passte das Gesamtpaket. Besonders gut haben uns die serienmäßigen, im Ölbad laufenden Lamellenbremsen gefallen, die beim Wettbewerb als offene Scheibenbremsen ausgelegt sind. Aufgrund des Kontaktes mit den aggressiven Auftausalzen müssen alle Komponenten besonderen Qualitätsanforderungen genügen.“, so David Hoppe.

Anzeige

Die 6 Tonnen-Lader wurden durch weitere Ausstattungsmerkmale für ihre Arbeit im Winterdienst vorbereitet. So wurde der Teleskoparm abgedichtet, um das Eindringen des Streuguts zu verhindern. Vor der Lackierung haben alle Stahlbauteile eine spezielle Grundierung erhalten, die für einen noch besseren Korrosionsschutz sorgt. Bis auf die Glaselemente wurde auf den gesamten Ladern eine Wachsschicht aufgebracht. Diese Konservierung schützt die Oberfläche zusätzlich vor dem hartnäckigen Streugut. „Zuverlässigkeit und Langlebigkeit spielte bei der Maschinenwahl eine ganz große Rolle. Fällt die Maschine aus und können unsere Streuwagen nicht beladen werden, haben wir ein großes Problem.“, erklärt David Hoppe diese umfangreichen Schutzmaßnahmen.

Landrat Kai Emanuel betonte bei der Maschinenübergabe, dass bei der Auswahl der Maschinen auch Umwelt- und Ergonomie-Aspekte eine Rolle spielten. „Voraussetzung war, dass die Motoren die Vorgaben der aktuelle Abgasstufe V erfüllen. Ziel war es auch die Arbeitsbedingungen zu verbessern, indem bei der Fahrzeugausstattung viel Wert auf arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Belange gelegt wurde.“, so der Landrat. Der 6680 T ist mit einem effizienten 75 PS Deutz-Motor der neuesten Generation ausgestattet. Die moderne und geräumige Kabine bietet den Fahrern mit einem Luftfedersitz inklusive Sitzheizung einen komfortablen Arbeitsplatz mit einer sehr guten Rundumsicht.

Ausgeliefert wurden die Maschinen jeweils mit einer Schaufel und einer Palettengabel. „Zukünftig können wir uns vorstellen das Aufgabenfeld der Maschinen mit zusätzlichen Anbauwerkzeugen zu erweitern, zum Beispiel als Räumfahrzeug oder zur Gehölzpflege.“, sieht David Hoppe weiteres Potential beim Einsatz der Maschinen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Radlader

Neuer Kompakt-Radlader von Schäffer

Der 2445 gehört zu den erfolgreichsten Maschinen im Schäffer-Baumaschinenprogramm. Mit dem 2445 S stellt der Laderspezialist nun das Nachfolgemodell vor, das alle Anforderungen der Abgasstufe V erfüllt.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Radlader

Mehr Tempo bei der ­Asphaltproduktion

Das Unternehmen Kutter legt laut eigenen Angaben Wert auf Know-How in allen Bereichen mit gut ausgebildetem Personal und einem umfangreichen Maschinen- und Gerätepark. Zu diesem zählt seit Kurzem ein ­Komatsu Radlader WA475-10 von Kuhn Baumaschinen.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Baugewerbe Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite