Verbandsnews

Marvin Meyke,

VDBUM wird digitaler

Am 6. November hat im Sauerland Stern Hotel in Willingen die ordentliche Mitgliedersammlung des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. für das Berichtsjahr 2020 stattgefunden.

Auszeichnung: Michael Hennrich (Mitte) wurde auf der Mitgliederversammlung zum VDBUM-Ehrenvorstand ernannt. © VDBUM

Auf der hybriden Versammlung im Livestream wurde Dr. Marco Fecke neu in den Vorstand gewählt und Michael Hennrich zum Ehrenvorstand ernannt. Angekündigt wurde die VDBUM-App.

Die Corona-Pandemie hat den VDBUM vor gewaltige Herausforderungen gestellt. „Wir konnten das Verbands-Netzwerk nicht leben, wie wir es geplant hatten. Viele Präsenz-Veranstaltungen – von Akademie-Terminen über Branchentreffs bis zu unserem Großseminar mussten storniert werden. Fast alle Konferenzen fanden digital statt. Das gab uns allerdings auch die Chance, neue Wege zu gehen“, sagte VDBUM-Präsident Peter Guttenberger in seiner Eröffnungsrede. Die Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik erlebe gerade gute Zeiten. Da es aber zunehmend an Fachkräften fehle, seien mehr Automatisierung und Digitalisierung vonnöten, um die geforderten Aufgaben zu leisten. Es entstünden neue Berufsbilder und eine sich verändernde Baumaschinen- und Baugerätetechnik erfordere neue Ausund Fortbildungen.

Der VDBUM sei dabei mit seinen Angeboten der richtige Partner. In seinem Rückblick auf 50 Jahre Verbandsgeschichte zeigte Guttenberger auf, dass der VDBUM es stets verstanden hat, zeitgemäße Themen aufzugreifen und sich selbst neu zu erfinden. Neben der Würdigung der erzielten Erfolge benannte er die Möglichkeiten, die die Verbandsarbeitet eröffnet: „Wir können Prozesse gestalten und Verordnungen wie Gesetze beeinflussen und bieten unseren Mitgliedern damit einen großen Mehrwert“, sagte der Präsident des VDBUM.

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Um zu überprüfen, ob Vorstand und Beirat mit ihrem Wirken die von den Mitgliedern geforderte Strategie verfolgen, hat das renommierte Marktforschungsinstitut DTO eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse stellte Vizepräsident Dirk Bennje vor. Die Mitglieder schätzen am VDBUM vor allem Networking, strukturierten Wissenstransfer und Austausch innerhalb der Branche. Sie attestieren dem Verband eine hohe fachliche Expertise und die Fähigkeit, Veranstaltungen sehr gut zu planen und durchzuführen. Sie erkennen die große Kompetenz des VDBUM bei der Digitalisierung der Branche, sehen allerdings Defizite bei der Digitalisierung der Verbandsarbeit, auch bei der Nachwuchsförderung gebe es Luft nach oben. „Die Mitgliederumfrage hat uns wirklich weiter gebracht“, sagte Bennje.

Mittelfristig sollen nun die Digitalisierung, Marketingmaßnahmen und die Nachwuchsarbeit verstärkt werden, längerfristig Kommunikation, regionale Präsenz und Internationalisierung. „Dem eindringlichen Wunsch der Mitglieder nach digitalen Informationen werden wir ab Sommer 2022 mit einer VDBUM-App entsprechen. Alle Features des VDBUM werden den Mitgliedern dann digital zugänglich sein“, erklärte Bennje.

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