Sicherheit

Petra Born,

Aktion: Anschnallen rettet Leben

Wenn Baumaschinen umstürzen, wird der Beckengurt zum entscheidenden Sicherheitsfaktor und kann Leben retten. Zum Beispiel verzeichnete die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) 2021 fünf Todesfälle durch umstürzende Baumaschinen, und auch 2022 gab es erneut zwei tödlich Verunglückte  – niemand war angeschnallt.

Aktion: Anschnallen rettet Leben © BG Bau

„Wann schnallst du’s? Anschnallen rettet Leben!“ heißt deshalb eine Aktion der BG Bau, die dafür wirbt, jederzeit den Gurt anzulegen. Besonders Bagger oder Radlader sind oft an Absturzkanten und Böschungen im Einsatz, somit ist die Gefahr eines Umsturzes hoch. Beckengurte sind hier eine Lebensversicherung für die Fahrer – aber auch nur dann, wenn sie genutzt werden. Wer angeschnallt ist, bleibt beim Kippen der Baumaschine in der Kabine und ist durch den Überrollschutz vor schweren und tödlichen Verletzungen geschützt. Ein angelegter Anschnallgurt verhindert nicht nur, dass Menschen aus der Kabine herausgeschleudert werden, sondern auch den gefährlichen reflexhaften Absprung. Beides kann fatale Folgen haben, da die Person unter der umstürzenden Maschine begraben werden kann.

Die BG Bau will mit der Aktion alle Beteiligten dafür sensibilisieren, dass das Anschnallen Leben retten kann. Die Verantwortlichen im Unternehmen sollten in der Betriebsanweisung deutlich machen, dass die Benutzung eines Baggers oder Radladers nur mit angelegtem Gurt gestattet ist, und die Gurtpflicht in der Unterweisung explizit ansprechen. Aufsichtführende müssen darauf achten, dass diese auf der Baustelle umgesetzt wird. Die BG Bau stellt vielfältiges kostenloses Material zur Verfügung: Aufkleber für Baumaschinen fordern zum Anschnallen auf, Poster und Flyer klären auf und ein Video-Spot rüttelt wach.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 1-2/23

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