Spatenstich erfolgt

Martin Schrüfer,

Erster Fronius Solhub in Umsetzung

Der österreichische Energielösungs-Experte Fronius realisiert die erst H2-Kundenanlage in Österreich. Der Fronius Solhub ist eine Systemlösung zur lokalen Erzeugung, Speicherung und Nutzung von grünem Wasserstoff.

Fronius Solhub in Thalheim bei Wels, am Forschungs-, und Entwicklungsstandort der Fronius International GmbH. © Fronius

Kunde ist die SAN Group, welche am Firmenstandort Herzogenburg in Niederösterreich künftig bis zu 100 kg grünen Wasserstoff pro Tag, für emissionsfreie Mobilität und Autonomie durch Notstromversorgung, produzieren wird. „Die Realisierung des ersten Fronius Solhub ist ein Leuchtturmprojekt“, freut sich Martin Hackl, Global Director der Business Unit Solar Energy, Fronius International GmbH, „Mit der Hilfe von Sonnenstrom und Wasser wird, direkt vor Ort, grüner Wasserstoff erzeugt und gespeichert. Dieser wird für die Betankung von Wasserstofffahrzeugen verwendet und dank Rückverstromung steht der Sonnenstrom auch im Winter zur Verfügung, dadurch machen wir die Sonne an 24 Stunden verfügbar“.

Inbetriebnahme im Frühjahr 2022

Der Spatenstich erfolgte im Mai 2021, in Betrieb geht der Fronius Solhub im Frühjahr 2022. Die erste grüne Wasserstoffproduktionsanlage Niederösterreichs wird im SAN Biotech-Park errichtet und zu 100 % mit erneuerbarer Energie betrieben. Für die Versorgung der Elektrolyse sorgt eine Photovoltaikanlage auf den Dächern des firmeneigenen Gewerbeparks der SAN Group, mit einer Leistung von 1,5 MW. Sowohl die H2-Infrastruktur, als auch der Service und die Wartung der grünen Systemlösung werden von Fronius, als verlässlicher Partner für die Energiewende, umgesetzt.

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Der erzeugte Wasserstoff wird für den Fuhrpark der SAN Group verwendet und kann auch von Partnern in der Region genutzt werden. Pro Tag werden ca. 100 kg grüner Wasserstoff erzeugt, damit lassen sich rund 16 Personenkraftwagen betanken oder mehr als 1.500 Bus- oder LKW-Kilometer fahren. „Unsere Anlage zielt darauf ab, Sonnenenergie 24 Stunden zu speichern und nutzen zu können. Das voll integrierte Energiekonzept mit Abwärme-Nutzung und Rückverstromung des überschüssigen Wasserstoffs wird zukünftig den gesamten Standort der SAN Group versorgen“, zeigt sich Martin Blauensteiner, Geschäftsführer SAN Real und Projektleiter, begeistert.

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