Ein Duo übernimmt

Martin Schrüfer,

Geschäftsführerwechsel bei der Propstei Johannesberg

Nach mehr als 20 Jahren wechselt die Geschäftsführung der Propstei Johannesberg gGmbH. Dieter Gärtner, der das Fortbildungsinstitut für Planende und Ausführende in der Denkmalpflege gegründet und von Beginn an geleitet hat, trat am 31. Mai in den Ruhestand. Sein großer Verdienst war die Fortführung des Bildungsangebotes nach der Insolvenz des Deutschen Zentrums für Handwerk und Denkmalpflege im Jahr 2001.

Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter (v. l. n. r.) Jürgen Krieg (Architekt) und Uli Thümmler (Tragwerksplaner). © Propstei Johannesberg

Mittlerweile ist die Propstei Johannesberg gGmbH eine in Deutschland einzigartige Fortbildungsinstitution, die in den vergangenen 20 Jahren hunderte von Handwerkern, Architekten, Ingenieuren, Energieberatern und sonstigen Fachleuten als Experten in der Planung und Instandsetzung von denkmalgeschützten Bauwerken ausgebildet hat.

Die Propstei Johannesberg gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von zwölf Gesellschaftern getragen wird. Aus diesem Kreis rekrutieren sich auch die beiden neuen geschäftsführenden Gesellschafter Jürgen Krieg (Architekt) und Uli Thümmler (Tragwerksplaner).

Beide sind seit über 20 Jahren mit ihren Planungsbüros auf den Umgang mit historischer Bausubstanz spezialisiert und werden ihre Büros neben der Geschäftsführertätigkeit weiterführen. So ist der Praxisbezug der Fortbildung auch in der Zukunft gesichert.

Das Fortbildungsangebot der Propstei Johannesberg gGmbH umfasst Seminarreihen für Architekten, Ingenieure, Handwerker und Energieberater. Krieg und Thümmler planen, die Kooperation und Verständigung unter den Seminarreihen zu intensivieren, da die gleichberechtigte Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Professionen in der Denkmalpflege und Altbauinstandsetzung für die Baustellenpraxis essenziell ist. Auch Veranstaltungen zu übergeordneten Themen, wie z.B. Konfliktmanagement, gesellschaftliche Bedeutung der Denkmalpflege etc. stehen auf der Agenda der beiden neuen Geschäftsführer. So wollen sie die Akzeptanz für Substanzerhaltung und gleichzeitig die Fachkompetenz der Akteure für die Zukunft sichern.

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