Premiere im November

Martin Schrüfer,

Messe BAU erweitert ihr Netzwerk in Asien

Die Weltleitmesse BAU weitet ihr Netzwerk in Asien aus: Mit der Glasstech Asia / Fenestration Asia erwirbt die Messe München die führende Fachmesse für Glasherstellung, -verarbeitung und -maschinen im ASEAN-Raum.

© Messe München

Premiere unter Regie der Messe München ist im November 2020 in Bangkok. Von ebenso strategischer Bedeutung ist die Kooperation der BAU China mit der China National Building Waterproof Association (CWA): Die Vereinbarung sieht vor, dass die China Roofing & Waterproofing Expo der CWA ab 2020 in die BAU China integriert wird.

Aus Sicht von Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, setzt die BAU damit ihr Engagement in Asian konsequent fort: „Die Akquisition von Glasstech und Fenestration Asia sowie die CWA-Kooperation zahlen ein auf die Erweiterung unseres BAU-Netzwerks im strategisch so wichtigen asiatischen Markt. Beides stärkt sowohl die BAU China als führende Branchenplattform in Asian wie auch die Weltleitmesse BAU in München.“

Die Glasstech Asia / Fenestration Asia findet jährlich statt und rotiert zwischen mehreren Staaten im südostasiatischen Raum (2018 Malaysia, 2019 Indonesien). Als „Glass Hub of Southeast Asia“ bringt die dreitägige Veranstaltung mit hochkarätigem Rahmenprogramm den südostasiatischen Glas- und Verglasungssektor zusammen. „Damit ist die Glasstech Asia die ideale Ergänzung zur BAU China mit ihrer Submarke Fenestration BAU China“, so Reinhard Pfeiffer.

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Gan Geok Chua, Executive Director der Singapore Glass Association, erhofft sich eine stärkere Beteiligung europäischer Unternehmen an der Glasstech Asia: „Durch den Einstieg der Messe München erhalten mehr europäische Zugang zum wachsenden südostasiatischen Markt für Glas- und Fassadenlösungen und südostasiatischen Kunden können von neuen Lösungen profitieren, die durch neue Technologien und Fähigkeiten europäischer Unternehmen entstehen.“

Edward Liu, Gründer und Inhaber von CEMS, dem bisherigen Veranstalter der Glasstech Asia, erklärt: „Es ist klar, dass die COVID-19-Pandemie die Wirtschaft in Singapur und der ganzen Welt beeinträchtigt hat. Wie die meisten Organisatoren waren wir gezwungen, diese Herausforderungen mit alternativen, realisierbaren Lösungen zu überwinden.

Nach unserer Zusammenarbeit mit der Messe München International in den 1990er Jahren bei der Organisation der BAUCON-Reihe in Singapur, sehen wir in der MMI einen guten Partner, der nicht nur das Wachstum unserer Glasstech Asia-Reihe aufrechterhalten, sondern die Veranstaltung in der „neuen Normalität“ zu noch größeren Erfolgen führen wird.

Mit der Zustimmung des Glasverbandes von Singapur freuen wir uns, unsere Anteile an die MMI zu veräußern, was der Glasstech Asia in Zukunft frischen Schwung, neue und mehr Aussteller bringen wird. CEMS steht der MMI gern als Berater zur Seite, damit sich Glasstech Asia weiterhin als die wichtigste Veranstaltung für die Glasindustrie in Südostasien und darüber hinaus entwickelt.“

Die Kooperation mit Chinas National Building Waterproof Association (CWA) erschließt ein weiteres, wichtiges Segment für das Portfolio der BAU China. Matthias Strauss, als Projektleiter verantwortlich für das BAU Netzwerk in Asien und der digitalBAU, erklärt: „Mit der China Roofing & Waterproofing Expo integrieren wir einen weiteren neuen Ausstellungsbereich in die BAU China. Das Thema Wasserdichte und -schutz in Gebäuden ist ganz zentral für die Region, entsprechend stark nachgefragt sind sowohl bautechnische wie auch architektonische Lösungen.“

Zhu Dongqing, Generalsekretär der China National Building Waterproof Association (CWA), erklärt: „Die Zusammenarbeit mit BAU China wird beiden Seiten helfen, Ressourcen zu integrieren, Kunden zu teilen, Hürden zu beseitigen und die industrielle Wertschöpfungskette von Gebäudehüllensystemen wiederherzustellen. Und wir können gemeinsam von der hochwertigen Entwicklung der Industrie in China profitieren.“

Die China Roofing & Waterproofing Expo findet erstmals 2020 zeitgleich mit der BAU China in Peking statt – ab 2021 dann in Co-Location mit der BAU China auf dem SNIEC – Shanghai New International Expo Center.

Seit ihrer Premiere als FENESTRATION BAU China hat die BAU China ihr Messeportfolio – analog zur Weltleitmesse BAU in München – sukzessive ausgebaut und weiterentwickelt. Da Chinas Bauwirtschaft zunehmend auf ganzheitliche Lösungen setzt, bietet die BAU China mit ihrem vielfältigen Angebotsspektrum und Segmenten einen wichtigen Mehrwert für Aussteller wie Besucher.

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