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BAU 2019

Susanne Frank,

„Lange Nacht der Architektur“: Münchner Bauwerke im nächtlichen Flair

Die Lange Nacht der Architektur (LNDA) findet dieses Jahr zum fünften Mal im Rahmen der Weltleitmesse BAU am Freitag, den 18. Januar 2019 statt. Besucher haben Gelegenheit, die schönsten und bedeutendsten Bauwerke München in nächtlichem Flair zu erleben. Über 50 Gebäude kann man dieses Jahr besichtigen.

Das Steelcase Innovation Center ist eines der 50 Gebäude, die Besucher während der Langen Nacht der Architektur am Freitag, 18. Februar, besichtigen können. 35.000 Besucher werden dieses Jahr erwartet. Da die Plätze limitiert sind, muss man sich online registrieren. © Steelcase

2017 nahmen über 30.000 Besucher an den nächtlichen Führungen teil, für die kommende Veranstaltung werden bis zu 35.000 Teilnehmer erwartet. Am Freitag, den 18. Januar, haben Aussteller, Messebesucher und alle Architekturbegeisterten die Möglichkeit, von 19:00 bis 24:00 Uhr hinter die Kulissen namhafter Gebäude zu blicken.

Das Ziel der Langen Nacht der Architektur ist es, das Thema der Fachmesse BAU, die Architektur, auch der Öffentlichkeit näher zu bringen. „Architektur ist die gebaute Umwelt, in der wir uns alle täglich bewegen. Deshalb freut es mich, dass die BAU über die Lange Nacht der Architektur auch alle Architekturinteressierten in München und Umgebung erreicht“, so Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

50 Gebäude auf sieben Routen
Wie in den vergangenen Jahren werden für alle Besucher wieder kostenfreie Busshuttles zur Verfügung gestellt. Die sieben verschiedenen Bus-Routen starten direkt am Odeonsplatz. Es ist aber auch möglich, an den jeweiligen Haltestellen zu- und auszusteigen. Darüber hinaus gibt es Fußtouren durch die Münchner Innenstadt, wahlweise mit und ohne Führung. Alle Interessenten können ihren nächtlichen Streifzug aber auch ganz individuell mithilfe einer interaktiven Karte auf der Webseite zusammenstellen und planen.

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Thementouren für Aussteller und Messebesucher
Aussteller und Messebesucher haben zusätzlich die Wahl zwischen sieben speziellen Thementouren. Sie können sich Gebäude ansehen, die durch neue Bürokonzepte glänzen oder solche, die mit Zertifikaten für ihre Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden sind. Auch Beispiele für digitale Prozesse in der Architektur werden gezeigt. Die meisten Thementouren haben einen Bezug zu den Leitthemen der BAU. Da die Plätze limitiert sind, ist eine Online-Registrierung vorab notwendig.

München aus verschiedenen Perspektiven
Die insgesamt über 50 Gebäude halten für alle Interessen und Vorlieben der Besucher etwas bereit. Erstmalig mit dabei sind unter anderem die Stadtbibliothek Monacensia, das Steelcase Innovation Center sowie das Siemens Headquarter. Der nächtliche Streifzug durch die Münchner Architekturwelt führt unter anderem zu berühmten Wahrzeichen wie dem Olympiaturm. Als höchstes Bauwerk der Stadt bietet dieser einen unvergleichlichen Blick über das nächtliche München. Der gleichnamige Olympiapark ist mit dem größten Zeltdach der Welt selbst bei winterlichen Temperaturen einen Besuch wert. Nur wenige Kilometer entfernt, befindet sich eines der modernsten Bürogebäude Europas: Die Deutschlandzentrale von Microsoft gibt einen Einblick in das Arbeiten der Zukunft. Der fortschreitende Wandel der Arbeitswelt und die zunehmende Verbindung von Wohnen und Arbeiten ist eines der vier Leitthemen der BAU 2019.

Ein weiteres kulturelles Highlight befindet sich direkt an der Flaniermeile, der Maximilianstraße. Das Palais an der Oper wurde bis 2012 umgebaut und vereint nun historische Bausubstanz mit eleganten Neubauflächen.

Detaillierte Beschreibungen der teilnehmenden Gebäude unter: www.lange-nacht-der-architektur.de.

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