Nachhaltigkeit im Fokus

Marvin Meyke,

Wienerberger erreicht Klimaziel

Wienerberger, Hersteller von Tonbaustoffen für die gesamte Gebäudehülle, setzt ab 2021 beim Stromverbrauch zu 100 Prozent auf grünen Strom. Durch den Kauf von Grünstromzertifikaten wird der Verbrauch, der noch nicht aus erneuerbaren Energiequellen stammt, kompensiert. Ziel des in Wien ansässigen Mutterkonzerns Wienerberger AG ist es, bis 2023 weltweit in der gesamten Gruppe nahezu 100 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen aus dem Stromverbrauch auf Netto-Null zu reduzieren.

© zhongguo / iStock

Strom ist ab diesem Jahr in allen deutschen Wienerberger Werken zu 100 Prozent grün und führt 2021 zur grünen Netto-Null in der Strombilanz. Ab 2021 werden alle noch entstehenden Kohlenstoffdioxid-Emissionen durch den Kauf von Grünstromzertifikaten ausgeglichen. Parallel soll der Eigenbeitrag erhöht werden. Die Wienerberger GmbH investiert laufend in die Modernisierung ihrer Werke mit Schwerpunkt auf Energieeffizienz sowie die Nutzung erneuerbarer Energien. Dazu gehört unter anderem die Installation von Photovoltaikanlagen zur Produktion von grünem Strom für den Eigenverbrauch. Jürgen Habenbacher, Sprecher der Geschäftsführung von Wienerberger, sagt zum Engagement des Unternehmens für den Klimaschutz: "Wir nehmen unsere Verantwortung für die Umwelt sehr ernst. Als Hersteller von Pro-dukten aus dem natürlichen Rohstoff Ton denken wir diese von Anfang bis Ende konsequent ökologisch. Dabei fokussieren wir uns auf klimaschonende Ressourcenförderung und nachhaltige Prozesse. Die Umstellung auf grünen Strom ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Wir freuen uns sehr, dass wir das bereits 2021 zu 100 Prozent realisieren."

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Deutliche Reduktion der Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis 2023
Das Ziel der Wienerberger AG, bis 2023 in der gesamten Gruppe nahezu 100 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen aus dem Stromverbrauch auf Netto-Null zu reduzieren, soll auf drei Wegen erreicht werden: Wienerberger setzt erstens auf die Stärkung der Eigenerzeugung durch Investitionen in entsprechende Anlagen und zweitens auf Power Purchase Agreement (PPA) Projekte. Diese langfristig angelegten Kaufvereinbarungen für grünen Strom erfordern jedoch einen gewissen zeitlichen Vorlauf. In der Zwischenzeit wird der Stromverbrauch, der noch auf fossilen Energiequellen beruht, ab sofort durch den Kauf von Grünstromzertifikaten kompensiert, die als dritte Komponente auch langfristig Teil der Grüner-Strom-Strategie des Konzerns sind. Die Zertifikate erfüllen die Qualitätskriterien der EU und bescheinigen, dass eine bestimmte Menge elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wurde.

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