Vor dem Inkrafttreten

Martin Schrüfer,

Mit Ziegeln bestens fürs Gebäudeenergiegesetz gerüstet

Am 1. November tritt das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft, das die Energieeinsparverordnung (EnEV) mit dem Energieeinspargesetz (EnEG) und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammenführt. Die deutsche Ziegelindustrie begrüßt die Vereinheitlichung und unterstützt die Maßnahmen der Bundesregierung zur Senkung der CO2-Emissionen im Gebäudebereich.

Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie e. V., begrüßt das Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes und unterstützt die Maßnahmen der Bundesregierung zur Senkung der CO2-Emissionen im Gebäudebereich. © Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie/ Christoph Große

„Mit unseren Produkten leisten wir sowohl im Neubau als auch bei der Bestandssanierung einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestandes bis 2050“, macht Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie, deutlich.

High-End Wärmeschutz im Neubau

Moderne Mauerziegel sind aufgrund ihrer Materialeigenschaften hochwärmedämmend. Je nach Wandstärke und Gebäudeplanung lassen sich mit Ziegeln alle geförderten KfW-Effizienzstufen bis zum Passivhausstandard erreichen. Ergänzendes Systemzubehör optimiert etwaige Wärmebrücken, sodass vom Sockel bis zur Attika eine materialoptimierte Gebäudehülle entsteht. Entscheidend für die CO2-Gesamtbilanz von Wohngebäuden ist der Energieverbrauch (Strom, Wärme) während der Nutzungsphase. Durch ihre thermische Speicherfähigkeit, die Hitze im Sommer abpuffert und Wärme im Winter länger im Gebäude hält, haben Massivbauten einen bis zu 12 Prozent geringeren Heizenergiebedarf als Gebäude in Leichtbauweise.

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EU-Renovierungsinitiative setzt notwendige Sanierungsimpulse

Die größten Energieeinsparpotenziale sieht Frederichs im Bestand, der mit 90 Prozent den Großteil aller Gebäude in Deutschland ausmacht: „Von den rund 20 Millionen Bestandsbauten entsprechen 50 Prozent nicht mehr den aktuellen energetischen Standards. Mehr als 10 Millionen Dächer in Deutschland sind schlecht oder gar nicht gedämmt.“ Nach Berechnungen des Forschungsinstituts für Wärmeschutz (FIW) lassen sich durch eine Erhöhung der Dachsanierungsquote von derzeit 1,3 auf 2 Prozent rund 94 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente bis 2050 einsparen. „Die von der EU-Kommission geplante Renovierungsinitiative, die eine Verdopplung der Sanierungsquote vorsieht, ergänzt die im Klimapaket der Bundesregierung verankerte Förderung der Gebäudesanierung und wird der dringend nötigen Bestandssanierung die nötige Dynamik verleihen“, so die Einschätzung von Frederichs.

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