Grundstein gelegt

Marvin Meyke,

Neubau für Geschäftsstelle des VDBUM

Im Beisein des VDBUM-Vorstands sowie zahlreicher Gäste ist am 17. Januar in Stuhr der Grundstein für die neue VDBUM-Zentrale gelegt worden.

Die Mitglieder des VDBUM-Vorstandes (v.l.) vor dem Rohbau der neuen Zentrale: Dieter Schnittjer, Prof. Jan Scholten, Josef Andritzky, Roland Caillé, Peter Guttenberger, Dirk Bennje und Michael Hennrich. © VDBUM/Spoo

Der Verband hat sich für eine spezielle Variante der Grundsteinlegung entscheiden, die einen bereits großen Baufortschritt erforderte: Der Grundstein wurde nicht im Fundament verlegt, sondern in die Konstruktion integriert und wird durch eine Glasscheibe im Eingangsbereich dauerhaft sichtbar sein.  Die mehr als 80 Gäste, unter ihnen Ehrenvorsitzender Manfred Wichert und Ehrenvorstand Udo Kiesewalter, nutzten im Anschluss die Gelegenheit, den zweigeschossigen Rohbau zu besichtigen.

In den letzten Monaten mussten die Mitarbeiter des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM) am Standort Stuhr zusammenrücken: Im August waren Bagger angerollt und hatten einen Teil des Gebäudes abgerissen. In den zur Verfügung stehenden 430 Quadratmeter des 1985 bezogenen Verwaltungsgebäudes an der Stadtgrenze zu Bremen war es eng geworden, der Verband benötigte eine zeitgemäße und zukunftsfähige Verbandszentrale.

Platz fast verdoppelt
Seit Oktober entsteht ein Ersatzneubau, der mit rund 800 Quadratmeter fast doppelt so viel Platz für die 13 festangestellten Mitarbeiter und vier Aushilfen bereithält und auch Platz für zukünftiges Wachstum bietet. "Der neue Komplex wird nach seiner Fertigstellung eine hochfunktionale Einheit für Ideenfindung, Wissensvermittlung, Kommunikation und kreative Arbeit sein", sagte VDBUM-Präsident Peter Guttenberger anlässlich der Grundsteinlegung.

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Künftiger Kommunikationsmittelpunkt des VDBUM
Die neue Zentrale, in der beispielsweise die jährlich rund 300 Veranstaltungen des VDBUM organisiert werden, "soll die Homebase für die 18 Stützpunkte im Bundesgebiet sein und den Kommunikationsmittelpunkt des Verbandes darstellen", so Guttenberger weiter. Ein Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit werde die Digitalisierung mit den Themen Building Information Modeling, Assistenzsysteme, Autonome Fahrzeuge und Maschinen oder Automatisierung sein. "Wir lenken und beeinflussen die Themen. In unseren Arbeitskreisen entstehen neue Akademieangebote und Arbeitshilfen für unsere Mitglieder, damit sie die Herausforderungen der Baubranche meistern können", erörterte der Verbandspräsident. Die Mitglieder haben dem Verband das Mandat für diese Baumaßnahme erteilt und dafür 1,5 Millionen Euro bewilligt.

Mitte Juli sollen die Mitarbeiter den Neubau beziehen. Darüber hinaus wird das vergrößerte Platzangebot auch den Fördernden Mitgliedern des Verbandes - Hochschulen, Behörden, Instituten - zur Verfügung stehen.

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