Sanierung

Verkleideter Big Ben bleibt stumm

Sanierung mit Layher Allround Lightweight. Bei den Gerüstbauarbeiten für die Sanierung des berühmten Londoner Wahrzeichens „Elizabeth Tower“ sollte die Rüst- und Projektzeit so kurz wie möglich gehalten werden.

Mit passenden Ausbauteilen zum AllroundGerüst konnten die Baustellenanforderungen bei der Einrüstung des weltbekannten Glockenturms aus viktorianischer Zeit – im Volksmund liebevoll „Big Ben“ genannt – wirtschaftlich umgesetzt werden. Zum Einsatz kamen Allround-Konsolen zur Reduzierung des Wandabstands an der strukturierten Fassade mit zahlreichen Schmuckelementen, Gitterträger zum Überbrücken der Uhren und ein Allround-Treppenturm als Baustellenzugang. © Layher

Die Verantwortlichen entschieden sich deshalb für das Layher Allround Lightweight Gerüst. Wenige und leichte Grundbauteile sowie die selbstsichernde Keilschlossverbindung AutoLock ohne Verlierteile sorgten nicht nur für eine schnelle Montage der fast 24.000 Gerüstbauteile, sondern auch für die Sicherheit von Gerüstbauern und Passanten. Mit passenden Allround-Ausbauteilen wie Allround-Konsolen zur Geometrieanpassung ließen sich zudem die Baustellenanforderungen wirtschaftlich realisieren.

Während die Glocken des Big Ben traditionell die 18-Uhr-Nachrichtensendung von BBC ankündigen, bleiben diese – fast 160 Jahre nach dem ersten Läuten – im Zuge der vierjährigen Renovierung erst einmal stumm. Jetzt werden unter anderem die Kalksteinfassade und das gusseiserne Dach ausgebessert. Voraus gingen komplexe Gerüstbauarbeiten, die alle Bereiche des rund 96 Meter hohen Turms für die Steinmetze und Sanierungsexperten sicher zugänglich machen sollten.

Leichter, aber trotzdem tragfähig
Durch den Einsatz höherfester Stahlsorten, neue Fertigungsprozesse und konstruktive Verbesserungen ist es Layher gelungen, das Gewicht der Grundbauteile des AllroundGerüsts zu minimieren – bei gleichbleibend hoher bzw. erhöhter Tragfähigkeit.

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Für ein sicheres Arbeiten sollten alle vier Seiten des „Elizabeth Towers“ eingerüstet werden. Da er aber an drei Seiten an benachbarte Gebäudeteile angrenzt, stand der Boden nur an einer Seite als Gerüstaufstellfläche zur Verfügung. Von britischen Gerüstbauspezialisten wurde deshalb eine spezielle Stahlkonstruktion entworfen, um die angrenzenden Dächer zu überspannen. Von dieser soliden Basis aus konnte das Gerüst bis auf die geforderten 98 Meter für die Dachsanierung weitergebaut werden. Da auf eine Verankerung am historischen Bauwerk verzichtet werden sollte, sorgten die Gerüstbauer mittels Horizontalverbänden und Druckabstützungen für die notwendige Standsicherheit.

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