Jahresabschlussbericht

Marvin Meyke,

Stihl Gruppe erzielt 2019 Umsatzplus

Die Stihl Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 3,93 Milliarden Euro, das entspricht einem Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ohne Wechselkurseffekte läge das Umsatzwachstum bei 2,7 Prozent. Das Unternehmen bleibt – trotz Corona-Pandemie – mittel- bis langfristig optimistisch.

Stihl Vorstand (v.l.: Dr. Michael Prochaska (Personal und Recht), Martin Schwarz (Produktion und Materialwirtschaft), Norbert Pick (Marketing und Vertrieb), Anke Kleinschmit (Entwicklung), Dr. Bertram Kandziora (Vorsitzender), Karl Angler (Finanzen und Informationstechnologie). © Stihl

Stihl Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora erklärte auf der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens: „Trotz zahlreicher Herausforderungen im vergangenen Jahr haben wir beim Umsatz in der Unternehmensgruppe ein Plus erzielt. Gleichwohl gingen die zunehmenden Handelskonflikte, die schwächelnde Weltwirtschaft und ungünstige Witterungsbedingungen nicht spurlos an uns vorbei.“

Steigende Nachfrage nach Akku-Geräten
Während der Absatz von Akku-Geräten stieg, sank die Nachfrage nach Produkten mit Benzin-Antrieb. Insgesamt blieb der Absatz stabil. Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres ist bereits durch die weltweite Ausbreitung des Coronavirus geprägt. „Nach einem sehr guten Januar und Februar endete das erste Quartal auf Vorjahresniveau. Da die Händlergeschäfte in einer Reihe von Ländern geschlossen sind, gehen wir von einem nennenswerten Rückgang im zweiten Quartal aus. Mittelfristig bleiben wir optimistisch“, so der Stihl Vorstandsvorsitzende.

Mit Blick auf die einzelnen Märkte ergibt sich für 2019 ein sehr heterogenes Bild. Positiv entwickelte sich der Absatz in Westeuropa und in Osteuropa ohne Russland. Nordamerika verzeichnete einen leichten Rückgang. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Kälte und Nässe zu Beginn der Gartensaison zurückzuführen. In Asien erzielte das Unternehmen ein leichtes Absatzwachstum. Insbesondere Indien entwickelte sich mit einem zweistelligen Wachstum sehr positiv. Der Absatz in Afrika, wo das Unternehmen in Südafrika und seit 2017 in Kenia mit einer zweiten Tochtergesellschaft vertreten ist, befindet sich auf Vorjahresniveau.

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Start des eigenen Online-Shops vorgezogen
Der Start des firmeneigenen Online-Shops wurde im deutschen Markt auf den 20. März 2020 vorgezogen. Mit dem neuen E-Commerce-Angebot will das Unternehmen auch den servicegebenden Fachhandel stärken.

Das erste Quartal des laufenden Jahres war weltweit stark durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus geprägt. Das Jahr begann für Stihl mit einem Absatz- und Umsatzplus, allerdings wirkte sich die Ausbreitung des Coronavirus ab März dämpfend auf das Geschäft aus. Für 2020 rechnet Stihl insgesamt mit einem Absatzrückgang. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung sind die Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie heute jedoch noch nicht konkret absehbar. „Wir können dank unserer hohen Flexibilität kurzfristig auf Änderungen in den Märkten reagieren. Mittel- und langfristig bleiben wir optimistisch“, sagte Dr. Kandziora. Nach Bewältigung der Coronakrise geht Stihl wieder von zunehmender Dynamik in den Märkten und steigenden Absatzzahlen aus.

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