Krane

Marvin Meyke,

Wolff-Trio errichtet „Gloria Berlin“ am Kurfürstendamm

Der Kurfürstendamm, Berlins beliebteste Shoppingmeile, erhält mit dem „Gloria Berlin“ einen Büro- und Einkaufskomplex, der eine Verbindung zwischen geschichtsträchtiger Gründerzeit und Moderne schafft. Drei Wolff-Krane waren für die Mark-A. Krüger Bauunternehmung an dem Neubau des dreiteiligen Gebäudeensembles beteiligt.

© Wolffkran

Ein Jahr lang waren drei Wolff-Krane auf über 25.000 Quadratmeter am berühmten Boulevard im Einsatz. Seit April 2020 ist der Rohbau, bestehend aus zwei Unter- und sechs Obergeschossen sowie einem Technikgeschoss, am Kurfürstendamm 12 bis 15 fertig gestellt.

Bereits die Planungen für die Montage der Krane stellten das Projektteam vor Herausforderungen: "Da eine Vollsperrung des Ku‘damms quasi undenkbar ist und eine unmittelbar an die Baustelle angrenzende U-Bahn-Trasse den Einsatz eines Autokrans außerhalb des Geländes verhinderte, war von Wolffkran für die Kranmontage eine kreative Lösung gefragt", berichtet Bauleiter Mathias Lippski von der Mark-A. Krüger Bauunternehmung. Mithilfe eines auf dem Baugelände stehenden 300 Tonnen Autokrans wurde das Kran-Trio bestehend aus zwei spitzenlosen Wölffen 5020.8 clear und 6015.8 clear sowie einem Wolff 180 B Wipper auf ihre finalen freistehenden Turmhöhen von jeweils 51 Meter beziehungsweise 56 Meter montiert. Für den Aufbau des zentral im Baukörper stehenden Wippkrans musste die Baugrube durch zusätzliche Fundamente stabilisiert werden, so dass 80 Tonnen Eckdruck aus der Mobilkran-Montage aufgenommen werden konnten. Alle drei Wolff-Krane wurden auf Fundamentanker montiert. "Die Enge der Großstadtbaustelle erforderte eine ganz besondere Präzision bei der Positionierung der drei Wolff-Krane", erzählt Mathias Lippski. Feste Elemente in der Baugrube sowie die Anordnung von Rolltreppenöffnungen und Aufzügen im Gebäude schränkten die Platzwahl zusätzlich ein.

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Als Allrounder bewältigte der Wolff 180 B mit einer Auslegerlänge von 45 Meter und einer maximalen Tragfähigkeit von bis zu zwölf Tonnen problemlos schwere Verhebe- und Betonierarbeiten in einem Großteil des Baufeldes. Unterstützt wurde er durch die beiden Wolff-clear-Krane, welche mit ihren kurzen Auslegern von jeweils 25 und 35 Metern und einer Maximaltraglast von 8,5 Tonnen die beiden engen Seitenflügel des schmalen, langgezogenen Rohbaus mit Frischbeton und Bewehrungsstahl versorgten. Der zentral im Baukörper stehende Wipper übernahm schließlich auch die Demontage seiner beiden spitzenlosen Helfer, da auf der Baustelle zwischenzeitlich kein Platz mehr für einen Autokran war und dieses Demontagekonzept zudem besonders wirtschaftlich ist. Er selbst verbleibt noch bis Juli auf der Baustelle und übernimmt die Einfuhr von Großgeräten in die Technikzentralen des Gebäudekomplexes.

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