Historische Kulisse

Martin Schrüfer,

Wilden hebt mit Liebherr-Mobilkran Arbeitsbühne aus Fluss

Zur jährlichen Prüfung der PKW- und Fußgängerbrücken über die Wupper in Wuppertal vom Wasser aus werden regelmäßig Arbeitsbühnen ins Flussufer gesetzt.

© Liebherr

Anfang September hob die Wilden Kran - Vermietung GmbH eine Teleskopbühne vor historischer Kulisse aus dem Fluss: Die 120 Jahre alte Wuppertaler Schwebebahn gilt als Wahrzeichen der Stadt und legt rund zehn der insgesamt 13 Kilometer Fahrstrecke über dem Lauf der Wupper zurück. Mit 22,5 Tonnen Gegengewicht ballastiert hob der Liebherr-Mobilkran LTM 1090-4.2 die 12,8 Tonnen schwere Arbeitsbühne bei 15 Metern Radius aus dem Wasser und setzte sie dann auf einen Tieflader ab. „Für uns sind diese Art Einsätze inzwischen Routine, denn das machen wir 15 bis 20 Mal im Jahr. Die Vorbereitungen sind allerdings aufwändig: Alle Arbeiten, also auch unsere Kraneinsätze, im Bereich des Verkehrsraumes der Wuppertaler Schwebebahn sind genehmigungspflichtig.

Das vor Ort tätige Personal muss vorher bei der zuständigen Abteilung der Schwebebahn
angemeldet und sicherheitstechnisch geschult werden“, sagt Dominik Fandrey, Disponent
und Betriebsleiter bei Wilden. Der Kraneinsatz selbst dauerte nur 2,5 Stunden. Er fand im Ortsteil Sonnborn auf dem Gelände des nahezu hundert Jahre alten „Stadion am Zoo“ statt, das seinerzeit eines der größten und modernsten Stadien Westdeutschlands war. In diesem Bereich verlässt die Schwebebahn den Lauf der Wupper. „Die Arbeitsbühnen können mit ihren
Raupenfahrwerken problemlos im lediglich rund einen halben Meter tiefen Wasser zu den
Brückenbauwerken fahren, wo die Bauingenieure anschließend die Prüfungen durchführen.
Bei Starkregen oder Hochwasser geht das natürlich nicht“, erklärt Fandrey.

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