Aus Baugewerbe Unternehmermagazin 4\2020

Marvin Meyke,

Telekran mit Überblick

Ein 16-Tonnen-Telekran von Sennebogen ist für das dänische Unternehmen Per Aarsleff im Rahmen eines Hafenprojekts im Einsatz.

© Sennebogen

Das Bauunternehmen Per Aarsleff A/S ist eines der Unternehmen, die an dem Bauprojekt im Hafen von Kopenhagen, dem „Frihavn“, beteiligt sind. Ein über den Vertriebs- und Servicepartner UN Mobilkraner bezogener neuer Senne­bogen-Telekran 613M sorgt hier für einen effizienten und sicheren Arbeitsablauf beim Heben verschiedener Bauteile und Geräte auf dem Hafengelände. Der Telekran ersetzte den 19 Jahre alten ­Sennebogen 613 bei Aarsleff. Mit einem 18,8-Meter-Ausleger und einer Hubkapazität von 16 Tonnen bewegt der Kran Gerüste, Eisen und Straßensperrmaterial.

Überzeugt durch Mobilität und Wendigkeit
„Für ein Projekt wie im Freihafen ist der Senne­bogen 613 E Mobil ideal“, versichert Peter Thygesen, Kranführer bei Aarsleff. Der gummibereifte Kran lässt sich dank kurzer Rüstzeit schnell von einer Stelle zur anderen bewegen. „Es dauert gerade mal zwei Minuten, um Ausleger und Abstützungen auszufahren“, lobt Thygesen die Mobilität des Geräts.

Laut Kenneth Bjarne Nielsen, Bauleiter bei Per Aarsleff, ist der Kran außerdem auch wendig: „Wenn wir bei diesem Projekt am Kai arbeiten, haben wir keinen besonders großen Arbeitsbereich zur Ver­fügung. Daher ist es ein großer Vorteil, dass der Sennebogen-Kran innerhalb des Radius seiner Stützen arbeiten kann. Der kleine Wenderadius des Krans sorgt dafür, dass wir leicht manövrieren können, ohne Gefahr zu laufen, etwas innerhalb des Arbeitsbereichs zu beschädigen”. Wenn große Maschinen schwere Lasten über den Köpfen der Bauarbeiter hinweg manövrieren, ist eine Baustelle ein potenziell riskanter Arbeitsplatz. Auf einer Hafenbaustelle arbeiten nicht nur Personen an Land, sondern auch auf Pontons, was hohe Anforderungen an die Arbeit des Kranführers stellt. Denn er muss über den Rand des Kais blicken können, um die Pontons zu sehen. Hier ist die um 1,75 Meter hochfahrbare Kabine des Krans nützlich. „Diese Funktion ist entscheidend für die Arbeits­sicherheit, denn sie ermöglicht dem Kranführer eine bessere Übersicht und damit die Vermeidung von Unfällen“, bekräftigt Peter Thygesen.

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