Krane

Marvin Meyke,

Spannbetonträger per Kran gesetzt

Schon kurz nach der Auslieferung bei Tadano in Lauf an der Pegnitz ging es für den neuen ATF 220G-5 zum Einsatzort im oberfränkischen Landkreis Bamberg. Zum Aufstellen einer Maschinen- und Kommissionierhalle galt es unter anderem, 34 Meter Spannbetonträger mit einem Gewicht von jeweils 35 Tonnen zu setzen.

Vier der Spannbetonträger wurden pro Tag von dem ATF 220G-5 gesetzt. © Tadano

Ein Auftrag, der bei FTO Fertigteilwerk Obermain insgesamt elf Wochen Planung, vier Wochen Produktion und acht Wochen Montage beanspruchte. Die Spannbetonträger, selbst von FTO gefertigt, wurden vom rund 60 Kilometer entfernten Produktionsstandort auf mehreren Spezialfahrzeugen angeliefert. Vier der Spannbetonträger wurden pro Tag von dem ATF 220G-5 gesetzt und unter Einsatz weiterer Fachkräfte sowie eines Krans mit Arbeitsbühne montiert.

"Wir konnten bei diesem Projekt gleich mehrere Vorteile des 220 nahezu ideal ausspielen. Nur zwei Beispiele: Erstens, flexible Gegengewichte. So konnten wir die diesmal nötigen 47 t Gegengewicht genau auf zwei 5-Achs-Sattelzüge verteilen. Eine sehr gute Auslastung, mit der wir einiges an Transportkosten einsparten. Zumal wir für solche Einsätze ausschließlich gemietete Lkw einsetzen. Zweitens, der lange und starke Hauptausleger. Er ermöglichte es uns, 2,5 Wochen von einer einzigen Position aus alles einzuheben. Wiederum eine Kostenersparnis. Denn Positionswechsel bedeuten neben dem Rangieren ja immer auch erneute Rüstzeiten", führt Projektleiter Thomas Tungl weiter aus.

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Robustheit ist gefragt
Weitere Vorteile des ATF 220G-5 nennt Karlheinz Oetter von FTO. Seit 25 Jahren als Fahrer mit Tadano vertraut, weiß er genau, worauf es im täglichen Einsatz für ihn und seine Kollegen in Sachen Bedienbarkeit ankommt: "Wichtig sind Instrumente, die immer funktionieren. Also robuste Elektrik. Und die habe ich bei Tadano. Das bringt weniger Ausfälle und weniger Stillstandzeiten. Kurz, weniger Ärger. Und das ist wichtiger als technischer Schnick-Schnack, der anfällig ist. Ein Beispiel: der Wippschalter. Ein ganz einfaches, aber stabiles Teil. Und wenn mal nötig, leicht zu beschaffen und auszutauschen. Genauso wichtig: der ganze Aufbau der Instrumente ist selbsterklärend." Karlheinz Oetter konnte seinen Auftrag mit dem ATF 220G-5 bei einer maximalen Hubhöhe von 15 Meter und einer Hauptauslegerlänge von 42,5 Meter  effizient ausführen.

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