120-Tonner im Einsatz

Marvin Meyke,

Sardinien: Liebherr-Mobilkran in Raffinerie eingesetzt

Die Anforderungen an Mobilkrane bei Arbeiten in Raffinerien sind hoch: lange Ausleger, kompakte Bauweise und vor allem hohe Sicherheitsstandards. Der neue Liebherr-Mobilkran LTM 1120-4.1 durfte vor Kurzem seine Stärken bei Reparaturarbeiten in einer der größten Raffinerien am Mittelmeer unter Beweis stellen.

© Liebherr

Der 120-Tonner bietet mit 66 Metern den längsten Teleskopausleger in der 4-Achs-Klasse und Hubleistungen, die bisher 5-Achsern vorbehalten waren. Die Sarlux-Raffinerie im Industriegebiet von Sarroch an der Südküste Sardiniens, westlich der Hauptstadt Cagliari, ist eine der größten im Mittelmeerraum. Nur wenige Kilometer entfernt ist der Hauptsitz der Firma Mintor, die auf dem Gebiet der technischen
Beratung, Herstellung, Montage und Wartung von Industrieanlagen in vielen Industriezweigen tätig ist. Seit über zwanzig Jahren arbeitet das Unternehmen in der Öl- und Gasindustrie, Petrochemie, Chemie, Elektrizität und Lebensmittelproduktion.

Die Krane von Mintor finden ein weites Betätigungsfeld in der Sarlux-Raffinerie. Einer der neusten Mobilkrane ist der LTM 1120-4.1, der sich durch eine kompakte Bauweise sowie einen langen und starken Teleskopausleger auszeichnet. Damit ist er optimal für Arbeiten in der Petro-Chemie ausgelegt.

Giorgio Aru, Einkaufsleiter bei Mintor, sagt: „Wir schätzen die Flexibilität und die Zuverlässigkeit des Liebherr-120-Tonners. Die Präzision der Kranbewegungen bei Arbeiten in Öl- und Gasanlagen ist enorm
wichtig. Hohe Sicherheitsstandards sind für unser Unternehmen essentiell.“ Für den Einsatz an der Schornstein-Abgasanlage der Raffinerie war eine Hubhöhe von 58 Metern gefordert. Für diese Höhe reichte der 66 Meter lange Teleskopausleger problemlos aus. Die für diese Höhe sonst übliche Montage von Gitterverlängerungen konnte eingespart werden. Auch der Hub von lediglich einer halben Tonne bei 18,4 Metern Ausladung war für den LTM 1120-4.1 alles andere als herausfordernd. Es mussten nur 15,4 Tonnen Ballast angebaut werden, etwa die Hälfte des maximal möglichen Gegengewichts. Herausfordernd waren allerdings die engen Bedingungen in der Raffinerie. So war die Möglichkeit einen kompakten 4-Achs-Mobilkran einzusetzen, ein großer Vorteil.

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