Jubiläum

Marvin Meyke,

30 Jahre Mammoet in Deutschland

Mammoet, ein Schwerlastunternehmen aus den Niederlanden, wird 2021 in Deutschland 30 Jahre alt.

© Mammoet

Als das Unternehmen 1991 als SEU-M-IMO Kran- und Schwertransporttechnik in Leuna mit einem Team aus zehn Mitarbeitern und einer Flotte mit sechs Kranen gegründet wurde, lag der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Tagesgeschäft und bei kleineren Projekten für regionale Kunden. Mit der Jahrtausendwende stieg die Nachfrage nach ingenieurtechnischem Schwerlast-Know-how für große und internationale Projekte. Mittlerweile beträgt der Anteil des Projektgeschäfts rund 70%. Zu den Meilensteinen im Projektgeschäft gehören unter anderem die Ringkran-Einsätze in den Raffinerien in Schwedt und Karlsruhe. Ringkrane zählen zu den größten landgebundenen Kranen der Welt. Weitere Meilensteine sind das Steamcracker-Projekt in Ludwigshafen, der erste Einsatz der CoGas Winde - einer Mammoet-eigenen Innovation- in Wesseling, der Transport eines circa 2.000 Tonnen schweren Reaktorbehälters in Jülich und der Transport des Auslegers des Schwerlastkrans HLC 150000 in Rostock. Das bekannteste Projekt ist noch immer der Transport der 1.000 Tonnen schweren Emmauskirche über 18 Kilometer öffentliche Straße in Sachsen.

Heute gehört Mammoet laut eigenen Angaben in Deutschland zu den führenden Unternehmen der Schwerlastbranche mit bundesweit über 300 hochqualifizierten Mitarbeitern an insgesamt fünf Standorten. Die Flotte umfasst 50 Krane sämtlicher Größenklassen mit dem LTM 11200-9.1 als Flaggschiff, und international tätige Chemiekonzerne, Energieunternehmen, Windkraftanlagenhersteller, Raffinerien und große Ingenieurbüros zählen zum festen Kundenstamm. "Mammoet ist in Deutschland nicht nur größer und präsenter geworden, wir haben auch sehr viel spezialisiertes und innovatives Know-how aufgebaut. Diese Entwicklung haben wir unseren Mitarbeitern und Kunden zu verdanken und sie ist eine sehr gute Ausgangsbasis für die erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens.", sagt Jens Krawczynski, Geschäftsführer in Deutschland. Für die Zukunft hat sich das Unternehmen hohe Ziele gesetzt und plant mit einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro. Das Projekt- und Tagesgeschäft sollen weiter ausgebaut werden, als auch weitere Investitionen in das Team und in die Flotte erfolgen. Auch weitere Unternehmenskäufe werden geprüft.

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