Fuhrpark lenken, Diebstahl verhindern

Marvin Meyke,

Webfleet vernetzt Fuhrbetrieb Jüttner

Der Fuhrbetrieb und Baustoffhandel Dieter Jüttner setzt für eine verlässliche ­Navigation, optimierte Fuhrparknutzung und den Diebstahlschutz auf Webfleet.

© Webfleet

Kerngeschäft des Fuhrbetriebs und Baustoffhandels Dieter Jüttner e.K. sind Teil- und Komplettladungsverkehre, Linien- und System­verkehre sowie Lagerung und logistische Dienstleistungen. Der Kundenkreis und die transportierten Güter sind breit gefächert. Sie reichen von Automotive über Druckerzeugnisse bis zu ­­Roh- und Brennstoffen. Der Fuhrpark umfasst 16 Lkw und einen Transporter. Alle Fahrzeuge sind mit Technologie von Webfleet Solutions ausgestattet.

Fuhrpark lenken, Mitarbeiter entlasten
„Als wir im Dezember 2011 die Zusammenarbeit mit Webfleet Solutions begannen, standen wir vor der großen Herausforderung unseren Fuhrpark zu optimieren“, erinnert sich Karsten Jüttner, Fuhrpark­leiter im Unternehmen. „Das heißt, dass wir ein ­professionelles Flottenmanagement einführen wollten, um unseren Fuhrpark optimal lenken zu ­können und gleichzeitig unsere Mitarbeiter in der täglichen Arbeit zu entlasten. Selbstverständlich sollte das im zweiten Schritt auch einen Mehrwert für unsere Kunden bieten.“

Eine Telematiklösung versprach die Möglichkeit, sowohl im Unternehmen schlummernde Potenziale zu erkennen als auch auf alltägliche Situationen im Ladungsverkehr fundiert zu reagieren – etwa bei Verkehrsunfällen, Glatteiswarnungen, veränderten Streckenführungen oder einzuhaltenden Lenk- und Ruhezeiten.

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Keine Chancen für Langfinger
Ein zusätzlicher Diebstahlschutz – ­insbesondere gegen Ladungsverlust – stand ebenfalls auf der Wunschliste. „Zwar waren und sind wir bisher von Diebstählen nicht betroffen, aber wir haben die bedenkliche Entwicklung in unserer Branche beobachtet.“ Besorgt zeigt sich Karsten Jüttner insbesondere über die zunehmende Professionalisierung von Banden, die immer häufiger gezielt Lkw aber auch Fahrer angreifen. „Planenschlitzer haben auch wir regelmäßig. Das sind ärgerliche Sachen. Das ­wollen wir natürlich vermeiden – und auch Dieb­stähle, die ja passieren können. Ich denke, es war von uns ein sinnvoller Schritt frühzeitig an Sicherungs­systeme zu denken.“ Seit Dezember 2011 nutzt der Fuhrbetrieb und Baustoffhandel Dieter Jüttner die Truck-Navigation von Webfleet Solutions. In allen Lkw sind die PRO 7250 und 8275 Driver Terminals jeweils kombiniert mit einem Fahrzeugortungs­gerät vom Typ LINK 510 verbaut. Über Webfleet laufen alle Daten zusammen.

Fahrzeuge gezielt in die Logistikkette einbinden
Der Fahrer erhält alle für seinen Auftrag wichtigen Daten, wie etwa Ladenummern oder Transport­informationen, die früher auf dem Lieferschein vermerkt waren, direkt auf sein PRO Driver Terminal. Er kann damit direkt zum Kunden fahren und Aufträge abarbeiten. Nicht der einzige Vorteil für den Fahrer: Die professionelle Truck-Navigation führt ihn direkt zu seinem Ziel und berücksichtigt dabei viele Aspekte, wie Verkehrslage, Wetterbedingungen, Durchfahrtshöhen von Brücken, zulässiges Gesamtgewicht oder mögliche Beschränkungen für den Transport von gefährlichen Gütern auf deutschen Straßen. Hinweise zu Wartungen und gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen, Kraftstoffverbrauch oder ein elektronisches Fahrtenbuch sind weitere Features, die den Mitarbeitern von Jüttner die alltägliche Arbeit erleichtern. „Zudem hat sich ohne das ­ständige Telefonieren die Kommuni­kation mit dem Fahrer für uns wesentlich vereinfacht und entspannt. Und: Wir können unseren Kunden ganz schnell Feedback geben und sehr konkret die Ankunftszeit bestimmen“, fasst Jüttner einige zentrale Vorteile von Webfleet für seinen Fuhrpark zusammen. Für ihn ist es essenziell, dass er seine Fahrzeuge gezielt in die Logistikkette einbinden kann. Einfach in den Lkw steigen und losfahren gibt es nicht mehr. Das Supply-Chain-Management und der optimierte Einsatz von Ressourcen innerhalb der Lieferkette sind heute zentrale Stichwörter. „Webfleet bedeutet für uns in diesem Fall, dass wir auf die Ist-Situation auf der Straße schneller reagieren ­können. Wir leiten in unserer Disposition dementsprechend erste Maßnahmen ein, informieren den Kunden, buchen um, planen Touren anders und sehen, was funktioniert und was nicht. Wir müssen in dieser Logistikkette funktionieren.“

Ladungssicherung mit Transport Security Device
Da sich die Firma Jüttner darüber hinaus eine Ladungsüberwachung wünschte, hat die ­Rainer Koch-Kommunikation GmbH das Transport ­Security Device – TSD – in einer ersten Pilot­phase mit verbaut, getestet und gemeinsam mit dem Logistik­unternehmen zu einem fertigen Produkt entwickelt. Besonderes Augenmerk lag darauf, die Trailer-Überwachung per Plug-and-play zu integrieren. „Über die Webfleet-Oberfläche konnten wir das System leicht konfigurieren und die LINK 510 Ortungs­geräte mit unserem TSD verbinden“, fasst Matthias Kalafut, Systemtechniker bei Koch-Kommunikation, das erfolgreiche Teamwork zusammen. Karsten Jüttner ergänzt: „Das TSD bringt unseren Fahrern, uns als Unternehmen und natürlich unseren Kunden zusätzliche Sicherheit. Ein nicht zu unterschätzender Nutzen bei unserer täglichen Arbeit.“

Das TSD-System besteht aus dem Basisgerät und Infrarotsensoren, deren Anzahl je nach Einsatzzweck variiert. Diese kommunizieren per Kurz­streckenfunk mit dem Basisgerät in unmittelbarer Nähe des LINK 510. Das Gerät ist über einen Kabelsatz per Plug-and-play angeschlossen und über offene Schnittstellen in Webfleet integriert. Das TSD stellt Alarme exakt dar und blendet Fehlalarme ­wirkungsvoll aus. Über die Webfleet-Oberfläche können die beauftragten Mitarbeiter auf alle Funktionen zugreifen und das Lkw-Monitoring aktivieren oder deaktivieren. Die Meldungen gehen unter anderem per E-Mail oder SMS an den ausgewählten Personenkreis. „Auch die Fahrer selbst können einen Hinweis bekommen. So, dass sie akustisch über eine Verletzung des Laderaums informiert sind und reagieren können“, erklärt Kalafut.

Übermittlungsfehler, die früher häufiger zu Frust bei Fahrern und Disponenten führten, gehören mit Webfleet der Vergangenheit an. „Wenn ich früher drei Stunden für die Übermittlung der Aufträge gebraucht habe, benötige ich jetzt nur noch eine.“ Nach dem Vergleich mit anderen Telematik-Lösungen hat Karsten Jüttner besonders auch der verständliche Aufbau von Webfleet überzeugt.

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