Plattform für die Baubranche

Marvin Meyke,

digitalBAU feiert Premiere

Die digitalBAU rückte drei Tage lang digitale Lösungen für die Baubranche in den Fokus. Mit über 270 Ausstellern und rund 10.000 Besuchern können sich die Veranstalter über eine erfolgreiche Messe-Premiere freuen.

Rund 10.000 Besucher kamen zur Premiere der digitalBAU in Köln. © digitalBAU

Alle Beteiligten waren sich einig: die Digitalisierung eröffnet Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Bauwesens, sie erhöht Produktivität und Effizienz im Bauprozess und sichert so langfristig den Erfolg. Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, resümierte: "Der enorme Zuspruch aus der Branche unterstreicht den Erfolg unseres neuen Konzepts. Gemeinsam mit der Industrie haben wir ein neues Kapitel aufgeschlagen: die digitalBAU fördert den Dialog der Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette und begleitet so digitale Entwicklungen, Trends und Dienstleistungen für die Bauindustrie."

Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen machte in der Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Messe deutlich: "Mit der Digitalisierung kommen auf die Branche neue Herausforderungen, aber vor allem Chancen zu. Deshalb brauchen wir offene Köpfe, die vorausdenken und damit das Baugewerbe für die Zukunft gestalten und wettbewerbsfähig halten. Mit der digitalBAU hat die Branche nun die richtige Plattform, um sich auszutauschen und zu vernetzen."

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Die Aufbruchstimmung war auch bei den weiteren Teilnehmern der Diskussionsrunde spürbar. Egal ob Architekten, Handwerker oder Bauunternehmer, die Baubranche erkennt die Potenziale digitaler Lösungen, um beispielweise Kosten zu senken und die Effizienz im Bauprozess zu steigern. Herausforderungen gibt es unter anderem bei der Implementierung von Standards. So sei eine Durchgängigkeit digitaler Lösungen über alle Gewerke noch nicht gegeben, so die einstimmige Meinung der Runde. Auch beim Lehrplan für Ausbildung und Studium müsse auf die Digitalisierung deutlich mehr eingegangen werden.

Aussteller ziehen positives Fazit
Die überraschend große Resonanz sorgte bei den Ausstellern für Begeisterung. Die Nemetschek-Group war mit 10 ihrer 16 Tochtermarken auf der digitalBAU vertreten und stellte ihre digitalen Produkte und Lösungen vor. Dr. Axel Kaufmann, CFOO der Unternehmensgruppe, zieht "ein sehr positives Fazit" denn "die Resonanz der Fachbesucher auf unsere Angebote und Vorträge war extrem positiv." Marcel Flir, Leiter Produktmanagement bei Liebherr freut sich ebenfalls über den großen Zulauf auf der Messe: "Wir haben neue Kontakte knüpfen können und das auf sehr hohem Niveau."

digitalBAU Start-Up Award verliehen
18 Finalisten, die eine Fachjury im Vorfeld aus 70 Bewerbern auswählte, kämpften um den digitalBAU Start-Up Award. Nach den Pitches der Unternehmen, in denen sie ihre Geschäftsideen und Projekte der Jury und den Besuchern präsentierte standen die drei Gewinner fest: Den ersten Platz belegte Lumoview Building Analytics, gefolgt von BIMsystems und Pinestack.

Die nächste digitalBAU findet vom 15. bis 17. Februar 2022 wieder in Köln statt.

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