IT am Bau

Susanne Frank,

Messenger in der Baubranche

Der Einsatz von Messengerdiensten in der Baubranche steigert die Arbeitseffizienz, kann aber auch ein Einfallstor für Wirtschaftsspionage und Datenmissbrauch sein. Unternehmen müssen dennoch nicht auf die Vorteile dieser unkomplizierten internen Kommunikation verzichten – wenn sie den richtigen Business Messenger wählen.

IT am Bau: Messenger in der Baubranche
Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten können sich via Chat in Echtzeit austauschen. Foto: Deutsche Post

Bedrohung durch Hacker-Angriffe

Die Zahlen sind alarmierend: 6,5 Milliarden Euro Schadenvolumen durch Cyber-Attacken in den vergangenen fünf Jahren allein in der Bauindustrie. Die Branche ist nach einer aktuellen Studie des Center for Economics Research überdurchschnittlich oft Leidtragende solcher Angriffe. Jedes dritte Unternehmen war schon einmal Opfer einer Cyber-Attacke. Dabei ist der Schutz sensibler Daten wie Baupläne oder Kalkulationen durchaus wettbewerbsentscheidend. Nutzen Mitarbeiter ihre private Chat-App auch für das Tagesgeschäft, laufen sie Gefahr, wichtige Informationen ungeschützt zu verbreiten. Entscheider, die diese Praxis im Betrieb tolerieren, riskieren neben Hacker-Angriffen auch empfindliche Strafen wegen Missachtung des Datenschutzes.

Verschärfte Gesetze ab Mai

Personenbezogene Daten von Mitarbeitern wie etwa Krankmeldungen oder Lohnabrechnungen dürfen für unberechtigte Dritte nicht zugänglich sein. Verantwortlich hierfür ist das Unternehmen. Im Mai 2018 wird die Europäische Datenschutzgrundverordnung gültig, Verstöße dagegen können teuer werden. Es drohen Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro beziehungsweise vier Prozent des Jahresumsatzes.

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Messenger optimiert Workflow

Die Vorteile einer Chat-App für Bauunternehmen liegen auf der Hand: Der direkte Zugriff auf technische Unterlagen, die Möglichkeit der Inaugenscheinnahme quasi vor Ort mittels Fotos – schnelle Entscheidungen können die Arbeitsabläufe erheblich verbessern und sorgen dafür, dass Zeit- und Budgetrahmen eingehalten werden. Insbesondere, wenn Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten arbeiten, funktioniert die Kommunikation via Messenger einfacher direkter. Da in den Chats alle Beteiligten in Echtzeit mitlesen können, läuft es per App schneller als in bilateralen Telefonaten.

Der Messenger der Deutschen Post

Die Deutsche Post hat mit SIMSme Business einen Messenger entwickelt, der die Vorteile der Chat-Kommunikation mit allen relevanten Sicherheitsanforderungen vereint. Mit dem intuitiv bedienbaren Management Cockpit kann der Administrator Accounts an Mitarbeiter vergeben, Nutzer unterschiedlichen Gruppen zuordnen, Security-Einstellungen steuern und News-Kanäle erstellen. Neu: Mit der Browser-Version können Unternehmen den sicheren Dienst künftig auch auf dem PC nutzen. Lange Texte tippen sich zügig über die Tastatur, via Drag and Drop lassen sich Dateien direkt vom Desktop in den Chat ziehen und somit bequem und schnell an Mitarbeiter versenden – ohne zeitraubendes Suchen in PC-Verzeichnissen.

IT am Bau: Messenger in der Baubranche
Personaldisposition via SIMSme Business Foto: Deutsche Post

>> Mehr Informationen unter www.sims.me/business

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