Aus Baugewerbe Unternehmermagazin 5\2019

Marvin Meyke,

Deutsche Bahn: Abgerechnet wird nur digital

Für ein Projekt zur Landschaftspflege um den Bleßbergtunnel beauftragte die Deutsche Bahn die Heinrich Meusel Landschaftspflege & Forstdienstleistungen. Voraussetzung für den Zuschlag war die digitale Abrechnung der Leistungen.

Landschaftspflege um den Bleßbergtunnel © MWM Software & Beratung

Zur Optimierung der Bauabrechnung setzt das Verkehrsunternehmen MWM-Libero ein. Das Programm des Softwarehauses MWM Software & Beratung GmbH ist für Aufmaß, Mengen- und Massenermittlung sowie Bauabrechnung geeignet. Für die „optimierte Bauabrechnung“ erhält die ausführende Firma vom Bahnkonzern das Auftragsleistungsverzeichnis als GAEB-Datei. So auch Heinrich Meusel. Nach einer einstündigen Einweisung durch den Hersteller übers Internet entschließt sich der gelernte Land- und Forstwirt das System zu mieten.

Jetzt arbeiten er und zwei seiner 15 Angestellten mit MWM-Libero. Meusel erhält die Leistungsverzeichnisse (LV) des Projektes und liest diese als DA86-Datei in MWM-Libero ein. Das Programm stellt das LV mit seinen Positionen und dem entsprechenden Kurztext in einer Baumstruktur auf der linken Bildschirmseite dar. Hier wählt der Forstwirt die Positionen aus und gibt in die Tabelle die Mengen ein.

Bauüberwacher überprüfen die Datei
Die Bauüberwacher der Deutschen Bahn überprüfen die Datei auf Übereinstimmung mit den Aufmaßen und den als unstrittig festgestellten Leistungen. Ist diese Prüfung positiv erfolgt, erstellen die Bauüberwacher eine Mengen- und Leistungsbestätigungsliste. Daraufhin erhält Heinrich Meusel eine Buchungsliste, auf deren Basis er eine Abschlagsrechnung und gegen Projektende die Schlussrechnung erzeugt.

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