Gebäudemanagement

Modulare und offene Smart-Building-Suite

Siemens Smart Infrastructure stellt Building X vor, eine Smart-Building-Suite, die offen, interoperabel und vollständig cloud-basiert ist. Die Suite baut auf den Designprinzipien von Siemens Xcelerator aufbaut, einer offenen, digitalen Business-Plattform von Siemens zur Beschleunigung der digitalen Transformation und Wertschöpfung in Industrie, Verkehr, Netzen und Gebäuden.

© Siemens

Building X geht auf die Herausforderungen der verschiedenen Interessengruppen im Gebäudelebenszyklus ein, darunter Gebäudenutzer, Immobilieninvestoren, Immobilienunternehmen und Facility-Manager, und fungiert als „Single Source of Truth“, die Komplexität beseitigt und Dekarbonisierungsziele unterstützt. Die Interessengruppen können jetzt ihre Gebäudedaten aus unterschiedlichen Quellen, Gewerken und Systemen auf einer einzigen Plattform, Building X, digital zusammenführen und nutzen. Herstellerunabhängige Konnektivität und offene Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) ermöglichen eine nahtlose Nutzererfahrung und die Integration vorhandener Software und Ökosysteme, auch Anwendungen von Drittanbietern. Die Suite bietet modulare, KI-basierte (Künstliche Intelligenz) Applikationen und integrierte Cybersicherheit. Dank ihrer offenen Architektur und Cloud-Technologie erleichtert sie außerdem die gemeinsame Entwicklung von Lösungen mit Kunden und Partnern, um deren Herausforderungen besser zu bewältigen. So wird die digitale Transformation nach Angaben des Anbieters einfacher, schneller und skalierbar.

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„Building X macht Schluss mit Datensilos. Wir können jetzt alle Daten, die von Systemen in intelligenten Gebäuden erzeugt werden, in einem einzigen Datenpool zusammenführen. So können wir intelligente Gebäude schneller realisieren und kommen unserer Vision von autonomen, klimaneutralen Gebäuden näher. Building X schafft messbare datenbasierte Resultate in Bezug auf Effizienz, Leistung und Nutzererfahrung. So verbessert Building X die Art und Weise, wie wir in Gebäuden arbeiten und leben“, sagt Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern auf Building X basierende Anwendungen zu entwickeln, um Innovation und Nachhaltigkeit in der Branche zu beschleunigen.“

Die Building-X-Suite umfasst gegenwärtig eine Reihe von Applikationen und digitalen Services, die auf unterschiedliche Interessengruppen zugeschnitten und über eine KI-gestützte Plattform miteinander verbunden sind. Das Tool eröffnet neue Möglichkeiten, den Gebäudebetrieb zu digitalisieren, zu managen und zu optimieren. Die Applikationen decken die wichtigsten Bereiche des Gebäudemanagements ab, darunter Energie, Sicherheit und Gebäudebetrieb, und werden durch leistungsstarke Analysefunktionen unterstützt. Alle Applikationen bieten den Nutzern eine einheitliche Erfahrung, wobei relevante Daten intelligent zusammengeführt werden.

Überblick zu Anwendungsbereichen und einzelnen Software-Applikationen von Building X. © Siemens

„Digitaler Zwilling des Gebäudebetriebs“
Building X vereint die Daten aus unterschiedlichen Quellen zu einem digitalen Zwilling des Gebäudebetriebs und verbindet so die reale und die digitale Welt von Gebäuden. Die virtuelle Darstellung eines Gebäudes können Gebäudebetreiber nutzen, um Probleme schneller beheben. Die geschaffene Transparenz kann unterstützten, um Gebäude nachhaltiger zu machen und die Gebäudeleistung zu verbessern.

Modulare Applikationen
Die Building-X-Applikationen sind modular und basieren auf den Anforderungen der verschiedenen Nutzergruppen, damit die richtigen Daten für die richtigen Personen bereitstehen. Neben der Option, gemeinsam Applikationen zu kreieren, steht eine Reihe direkt einsetzbarer Applikationen zur Verfügung. Dadurch ergibt sich ein nutzer- und workflow-orientiertes Konzept von einer einzigen Oberfläche aus („Single Pane of Glass“), wobei vordefinierte Dashboards und die Sicht auf Daten an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden können. Derzeit umfasst das Angebot vier Applikationen, weitere sollen im Lauf der Zeit hinzukommen:

  • Der „Energy Manager“ verfolgt den Energieverbrauch, die Kosten und die CO2-Emissionen eines oder mehrerer Gebäude nach und macht bei Bedarf frühzeitige Korrekturmaßnahmen möglich. Hier werden Prognosen für den Energieverbrauch auf Grundlage historischer Daten erstellt, was den Nutzer bei der Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsziele unterstützt.
  • Der „Operations Manager“ ermöglicht die Bedienung und Überwachung von Gebäudeanlagen und Anwendungen in Echtzeit. Er kann zahlreiche Standorte von einem einzigen Ort aus überwachen. So kann schnell auf Probleme reagiert werden.
  • Über den „Security Manager“ ist die Bedienung und Verwaltung von Sicherheitssystemen durch einheitliche, automatisierte Workflows möglich. Auf diese Weise lassen sich alltägliche Sicherheitsaufgaben und -vorfälle zentral und systemübergreifend managen.
  • Der „360° Viewer“ stellt einen Standort als virtuelle 3D-Umgebung dar und macht eine Indoor-Navigation und dadurch Einblicke in die Topologie und Installation von Anlagen möglich.

Building X wird als SaaS (Software-as-a-Service)-Angebot auf Abonnementbasis bereitgestellt. Neben dem SaaS-Modell bietet das Unternehmen ein auf Building X aufbauendes Komplettprogramm, die „Siemens Xcelerator Building Services“, das individuell zugeschnitten wird.

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