Cloud

Moderne Cloud-Plattform

Zahlreiche Bauunternehmen nutzen bei Großprojekten IoT-Lösungen, um die Effizienz zu steigern. Beim Bau des Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am Main kommt die cloudbasierte Lösung OneStop Pro zum Einsatz.

Cloudbasiert zum Erfolg ging es beim Bau des Terminal 3 des Frankfurter Flughafens. © Beutlhauser, Fraport

OneStop Pro brachte die Beutlhauser-Gruppe 2018 auf den Markt, die Lösung soll herstellerübergreifend eine einfache Verwaltung, Disposition und Auswertung kompletter Fuhrparks beziehungsweise Equipments ermöglichen. Das Besondere der modularen Web-Anwendung ist die Verknüpfung von technischen Stammdaten, operativen Livedaten und kaufmännischen Daten für eine digitale Abbildung des jeweiligen Gerätes auf einer Plattform. Als Software as a Service (SaaS) wird die Lizenz für die Nutzung verschiedener Module erworben. Ausgehend vom Basismodul Base, können diese nach individuellem Bedarf zusammen gestellt und kombiniert werden.

© Beutlhauser, Fraport

Sechs Kräne im Einsatz
Mit dem Modul Telematics ist OneStop Pro an einem der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas, dem Bau des Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am Main, beteiligt. Das Modul Telematics bildet den Einsatzleitstand ab und gibt einen Überblick zu Live-Daten, Meldungen sowie den wichtigsten Kennzahlen aller Equipments. Der große Mehrwert entsteht durch die gebündelte Darstellung von Telematik-Systemen verschiedener Hersteller und den darin enthaltenen Informationen, was anhand von Schnittstellen zu den einzelnen Systemen ermöglicht wird. Schick Bau übernimmt für den Bauherrn Fraport AG den Bau des Pier H am Terminal 3 des Flughafen Frankfurts, mit 400 Meter Flugsteig und 65 Meter hohen Vorfeldtower, sechs Kräne sind für den Bauabschnitt im Einsatz. „Durch das Modul Telematics hat jeder unserer Mitarbeiter Zugriff auf die wichtigsten Daten und Dokumente des gesamten Fuhrparks - bei einer solchen Großbaustelle unverzichtbar“, betont ein Verantwortlicher der Schick Group.

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Stillstand verhindern
Stillstand und Leerlauf im Maschinenpark aufgrund von Planungsfehlern, die aus einer unübersichtlichen Disposition entstehen, können ein Bauvorhaben zum Stillstand bringen. Eine versehentlich weggeschmissene handschriftlich geschriebene Liste oder ein verrutschter Magnet an der Dispositionstafel sind schnell geschehene Missgeschicke, die weittragende Folgen haben können. Mit intuitiver Bedienung ermöglicht das Modul „Dispo“ eine digitale und papierlose Einsatzplanung. Anhand ein paar Klicks können Equipments wie Fahrzeuge, Maschinen, Kleingeräte, Personen und/oder Mengenartikel eingeteilt und auf Baustellen oder Projekte zugewiesen werden. Einsatzorte und -zeiten werden einfach nachvollzogen, um eine Übersicht zu erhalten. Via Schnittstelle (API) können diese essentiellen Informationen an weitere Systeme übergeben werden. Die Firma Karl Bachl Hoch- und Tiefbau hat sich mit OneStop Pro zum einen für einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung und zum anderen für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Disposition und Werkstatt entschieden. „Das Modul Dispo erleichtert die tägliche Zusammenarbeit mit der Werkstatt. Auch Urlaubsvertretungen sind jetzt einfacher durchzuführen, da ich selber von überall nachschauen kann, wo sich eine bestimmte Maschine gerade befindet und sie dementsprechend weiterplanen kann“, hebt Disponent Karl-Heinz Burger hervor.

Wartungs- und Prüftermine im Blick
Das Wartungsmanagement- und UVV-Prüfungs-Modul von OneStop Pro hilft bei der zu verlässigen Planung und Verwaltung von Wartungs- und Prüfungsterminen. Der „Cloud“ sei Dank können notwendige Dokumente zu jeder Zeit, an jedem Ort eingesehen und so beispielsweise der Behörde vorgelegt werden. Die dadurch gewonnene Transparenz und Flexibilität eröffnet die Chance, sowohl die Wege der internen Kommunikation zu verkürzen, als auch die Flotten- und Werkstattauslastung zu optimieren. Das Modul kann standort- und länderübergreifend eingesetzt werden. Die Beutlhauser-Gruppe selbst nutzt das Wartungsmanagement- und UVV-Prüfungs-Modul für 22 Standorte in drei Ländern.

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