60 Millionen Euro

Marvin Meyke,

Finanzierungsrunde: Frisches Kapital für Planradar

Planradar, eine digitale Field Management Plattform für Bau- und Immobilienprojekte, hat erfolgreich eine weitere Finanzierungsrunde mit internationalen Investoren abgeschlossen.

Die cloudbasierte Plattform von PlanRadar verbindet Büro und Baustelle mit voll flexiblen Tools für alle Prozesse rund um den Bau. © Planradar

Durch die Series-B-Finanzierung fließen dem Unternehmen insgesamt mehr als 60 Millionen Euro frisches Kapital zu. Als Lead-Investoren fungieren die in New York ansässige Venture Capital Gesellschaft Insight Partners und der französische Wagniskapitalgeber Quadrille Capital. Zudem wurde die Runde von dem Bestandsinvestor Cavalry Ventures in erheblichem Umfang mitgetragen. Auch die anderen Bestandsinvestoren Headline, Berliner Volksbank Ventures, aws Gründerfonds beteiligen sich erneut und vervollständigen die internationale Finanzierungsrunde gemeinsam mit den zusätzlichen Kapitalgebern Proptech1 aus Berlin, der österreichischen Russmedia sowie GR Capital mit Sitz in London.

Damit zählt die Wachstumsfinanzierung von Planradar laut Unternehmensangaben als bisher größte Kapitalrunde eines Business-to-Business (B2B) PropTech-Unternehmens in der DACH-Region und stellt zugleich die höchste jemals erhaltene Series-B-Finanzierung eines B2B-Unternehmens in Österreich dar.

Internationale Expansion: Neue Niederlassungen geplant
Planradar wird die neuen Finanzmittel für die internationale Expansion einsetzen und in den USA, Australien, in der Region GCC (Golf-Kooperationsrat), Südostasien sowie in Lateinamerika zusätzliche Niederlassungen eröffnen. Zudem werden die Investitionen in Forschung und Entwicklung maßgeblich gesteigert, um die technologische Weiterentwicklung der Produkte und Services weiter voranzutreiben. Dazu ist unter anderem die Gründung eines neuen Tech Centers geplant. Insgesamt werden im Zuge der dynamischen Unternehmensentwicklung allein in den kommenden zwölf Monaten mehr als 200 neue Arbeitsplätze geschaffen, wodurch sich die weltweite Mitarbeiterzahl nahezu verdoppeln wird.

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Bereits rund 100.000 Anwender
Das im Jahr 2013 in Österreich gegründete PropTech hat sich Software-Anbieter für die Dokumentation und Kommunikation in der Bau- und Immobilienbranche etabliert. Seit der nur eineinhalb Jahre zurückliegenden Series-A-Finanzierung mit einem Volumen von 30 Millionen Euro hat Planradar ein Umsatzwachstum von über 250 Prozent verzeichnet und seinen Kundenstamm auf über 14.500 Kunden mehr als verdoppelt. Täglich nutzen rund 100.000 Anwender in über 60 Ländern die Applikation, die für alle Geräte basierend auf iOS, Android und Windows verfügbar ist. Zu den zahlreichen namhaften Kunden im deutschsprachigen Raum gehören unter anderem Siemens, CBRE, Cushman & Wakefield sowie die Rewe Gruppe.

Seit dem Start der Expansionsstrategie im Jahr 2020 wurden bereits zehn neue Standorte in Europa und Russland aufgebaut. Mehr als 200 Mitarbeiter betreuen Kunden in über 20 Sprachen u.a. an den Standorten in Wien, London, Amsterdam, Moskau, Paris, Madrid, Mailand, Zagreb, Warschau und Bukarest. Das Produkt wurde erst kürzlich um zusätzliche Reporting-, Integrations- und BIM-Technologien erweitert.

„Wir wollen die Verwaltung von Bau- und Gebäudeabläufen vereinfachen und wir haben den klaren Nachweis erbracht, dass unsere Technologie weltweit auf enormes Interesse stößt", so Ibrahim Imam, Mitgründer und Co-CEO von PlanRadar. „Wir sind sehr stolz auf die Erfolge, die unser Team erzielt hat. Mit der Unterstützung unserer Investoren können wir unseren Kunden nun auch alle Mehrwerte der Lösung in vielen neuen Märkte und Branchen anbieten."

„Wir entwickeln nicht nur Planradar zu der weltweit führenden PropTech-Plattform, sondern wir helfen, eine gesamte Branche zu erneuern, die sich in der Vergangenheit dem Thema Digitalisierung gegenüber eher zurückhaltend gezeigt hat", sagt Sander van de Rijdt, Mitgründer und Co-CEO von PlanRadar. "Wir beweisen täglich, dass die Unternehmen unserer Branche durchaus bereit sind, moderne Anwendungen anzunehmen. Man muss ihnen dafür nur eine intuitive Plattform anbieten, die ihnen ihre Arbeit sofort und nachhaltig erleichtert. Es ist tatsächlich so einfach, wie es sich anhört."

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