Geschäftszahlen

Marvin Meyke,

Stihl Gruppe erzielt 2020 deutliches Absatz-und Umsatzplus

Die Stihl Unternehmensgruppe verzeichnete im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 4,58 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 16,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Auslandsanteil am Umsatz beträgt 90 Prozent. Ohne Währungseinflüsse hätte das Umsatzplus 20,8 Prozent betragen. Die positive Geschäftsentwicklung führte zu einem Wachstum bei der Belegschaft von 9 Prozent auf 18.200 Mitarbeiter weltweit. Wie in den Vorjahren lagen die Investitionen deutlich über den Abschreibungen. Für 2021 erwartet Stihl weiteres Absatz-und Umsatzwachstum.

Das Unternehmen erzielte 2020 in nahezu allen Märkten ein Absatz-und Umsatzplus. Die höchsten prozentualen Wachstumsraten verzeichnete das Unternehmen im Akku-Segment. Der Akku-Anteil am Gesamtabsatz beträgt mittlerweile 17 Prozent –mit steigender Tendenz. Auch im Benzin-Segment gab es ein hohes Absatzwachstum, in Stückzahlen sogar deutlich höher als im Akku-Segment. Insbesondere in Nordamerika entwickelte sich die Nachfrage nach benzinbetriebenen Geräten positiv. „Zu Beginn der Coronapandemie haben wir uns trotz pessimistischer Prognosen entschieden, auf hohem Niveau und unter Einhaltung höchster Infektionsschutzstandards weiter zu produzieren, um unsere Kunden beliefern zu können. In den Monaten März und April 2020, in denen auch viele Fachhändler ihr Geschäft wegen Corona vorübergehend schließen mussten, verzeichneten wir starke Einbußen. Doch bereits ab Mai stiegdie Nachfrage nach Stihl Produkten merklich, sodass die anfänglichen Einbußen schnell überkompensiert werden konnten“, berichtete Dr. Bertram Kandziora auf der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens.

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Hohe Nachfrage dank „Cocooning-Effekt“
Insbesondere neu eingeführte Produkte hätten zu einem starken Absatzwachstum geführt. So erfreuten sich unter anderem der Gehölzschneider Stihl GTA26 für die Gartenpflege so wie der Akku-Heckenschneider Stihl HLA66 und die Benzin-Motorsäge Stihl MS400 C-M großer Beliebtheit. Damit war nicht nur bei Privatkunden der Bedarf an STIHL Produkten hoch, sondern auch bei Profi-Anwendern, wie zum Beispiel Garten-und Landschaftsbauern, Land-und Forstwirten oder Straßenmeistereien, die trotz Einschränkungen während der Pandemie weiterarbeiten konnten. Der „Cocooning-Effekt“ wirkte sich ebenfalls positiv aus. Viele Kunden verbrachten imletzten Jahr spürbar mehr Zeit zu Hause und beschäftigten sich mit ihrem Garten. Zudem war das Wetter im vergangenen Frühjahr sehr gut, sodass die Nachfrage nach Stihl Gartengeräten hoch war. Hoher Gesundheitsschutz und umfassende Planung von Produktion und Logistik „Wirksamer Gesundheitsschutz, proaktive Absicherung der Lieferketten und die Fortführung der Produktion auf hohem Niveau waren für uns im vergangenen Jahr zentrale Pfeiler unserer Strategie. Als Familienunternehmen tragen wir eine große Verantwortung gegen-über unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Fachhändlern und Kunden. Daher haben wir frühzeitig vielfältigeMaßnahmenin verschiedenen Unternehmensbereichenentwi-ckeltund umgesetzt“, betonteder Stihl Vorstandsvorsitzende.

Höchste Priorität habe dabei ein wirksames Hygienekonzept gehabt, das in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden umgesetzt wurde. Gleichzeitig hat das Unternehmen alle in den Werken verfügbaren Teilebestände vorzeitig in die Montagewerke geliefert oder von Lieferanten dorthin liefern lassen. Dr. Kandziora: „Hier kamen uns sowohl die Vorteile unseres eigenen Fertigungsver-bundeszugute als auch unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. Verschiedentlich mussten wir jedoch trotzdem die Montagepläne flexibel anpassen.“Stihl Fachhändler unterstützte das Unternehmen unter anderem durch die Verlängerug von Zahlungszielen. Durch eine umfassende und vorausschauende Planung von Produktion und Vertriebslogistik konnte STIHL die Lieferketten weitestgehend aufrechterhalten und so die hohe Kundennachfrageüberwiegendbedienen. „Bei besonders gefragten Produkten kam es jedoch auch bei unszu Lieferrückständen“, ergänzte Dr. Kandziora. 2020 war im deutschen Markt ein erfolgreiches und herausforderndesJahrIm deutschen Markt erzielte Stihl 2020 eine deutliche Absatz-und Umsatzsteigerung und konnte erstmals die 400-Millionen-Euro-Umsatzmarke übertreffen.

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