Pflastersteine

Marvin Meyke,

Urban gepflastert

Im Zuge der Neubebauung des alten Stadthallen-Areals in Düren wurde auch der angrenzende Theodor-Heuss-Park komplett umgestaltet. Aus der Zusammenführung der beiden Pole, von Stadtraum und gewachsener Landschaft, entstand auf rund 15.000 Quadratmeter ein urbaner Park. In den gepflasterten Bereichen kamen Pflastersteine von KANN zum Einsatz.

© KANN Baustoffwerke

Dazu meint Michael Reepel: „Der Theodor-­Heuss-Park steht mit der Konzeption der Stadtlichtung für die Transformation eines in die Jahre gekommenen Stadtraumes in einen lebendigen innerstädtischen Freiraum. Die Grundlage hierfür bildeten zum einen die bestehende Baumkulisse des gewachsenen Parkraumes und zum anderen der belebende Impuls des neuen Bismarck Quartiers.“ Die Bebauung öffnet sich zum Park hin und schafft Platz für eine vielfältige Freizeitnutzung. Dabei teilt sich das Parkareal in zwei Bereiche: Der der Bebauung benachbarte Teil wird dominiert durch eine mit Gestaltungspflaster befestigte Fläche. Den hinteren Teil beherrscht eine weitläufige Rasenfläche, die am Rand durch alten Baumbestand abgeschlossen wird. Die Besonderheit hier: Die gesamte Rasenfläche wurde erhöht angelegt und rundherum von einer Einfassung aus hellen Betonstufen gerahmt. Die Fläche wird an den ­Seiten durch Promenaden erschlossen. In allen gepflasterten Bereichen kam Vajo von KANN zum Einsatz.

Pflaster längs eingebaut
Der dem Gebäudekomplex vorgelagerte Bereich übernimmt die Funktion einer Terrasse innerhalb des Parks. Von dort schweift der Blick über die ­weitläufige, gepflasterte Fläche, die im Wechsel von verschiedenen Grau- und Beigetönen ausgeführt wurde. Dabei wurde das Vajo-Pflaster mit geschliffener und gestrahlter Sonderoberfläche längs im ­Läuferverband so eingebaut, dass sich jeweils ­Felder oder Bahnen mit unregelmäßig abwechselnden ­Steinen in Granit hell und Granit dunkel ergeben. Die einzelnen Felder werden von doppelten Läuferreihen in Granit beige-weiß-grau getrennt. Dabei greifen die Flächen mit ihrem linearen Muster die Fassaden­struktur wieder auf. In die Pflasterfläche vor der Bebauung wurde das Wasserspiel mit zwölf Fon­tänen integriert, die abwechselnd zum Einsatz kommen. Dazu wurde die Pflasterung durch­gängig in gleicher Höhe weitergeführt, lediglich ein ­schmaler Wasserablauf begrenzt den Nassbereich. Die Fon­tänen sind in unterschiedlichen Abständen zu einem Rechteck angeordnet. Durch axial ausgerichtete Baumpflanzungen an den Rändern des Parks wurde der gesamte Bereich räumlich zu einer Einheit verdichtet. Auf den Promenaden kam ebenfalls das KANN-Pflaster Vajo zum Einsatz.

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