Aus Baugewerbe Unternehmermagazin 9\2020

Marvin Meyke,

Optimale Fugenfüllung

Die Gemeinde Beselich im Landkreis Limburg-Weilburg setzt bei der ­Straßen­belagsanierung auf ein Steinsystem aus dem Hause Hermann Meudt, das eine optimale Fugenfüllung gewährleistet.

© Hermann Meudt Betonsteinwerk

Bei der Sanierung von Straßen und Wegen im ländlichen Raum, entscheiden sich Planer und Kommunen besonders gerne für die Pflasterbauweise: Pflaster passt optisch gut in historische Dorfkerne, Aufgrabungen stellen kein Problem dar und bei regelkonformer Verlegung sind Pflaster­flächen auch üblichen Verkehrsbelastungen gewachsen. Häufige Ursache für Schäden ist, dass die ­Steine aus Zeitmangel ohne den DIN-gemäßen Fugen­abstand verlegt werden. Das Fugenmaterial kann dann seine Funktion als „elastischer Puffer“ nicht mehr wahrnehmen. Dickere Abstandhalter täuschen bei Knirschverlegung der Steine lediglich eine Fuge vor. Die Lastabtragung erfolgt dann über den reinen Betonkontakt. Die Folge: Kantenabplatzungen, ­Verschiebungen oder Bruch der Steine.

Mit nur 900 Einwohnern ist Heckholzhausen der kleinste Ortsteil von Beselich. Als im Jahre 2016 das Bürgerhaus saniert wurde, fiel auch die ­Entscheidung für die Sanierung des 600 Quadratmeter umfassenden Dorfplatzes und der angrenzenden Straßen. Gesucht war ein Pflasterbelag, der den ­dörflichen Charakter aufgreift, gleichzeitig aber auch eine dauerhaft stabile Lösung bietet.

Das gewählte Pflastersystem Ideal VSS aus dem Betonsteinwerk Hermann Meudt sind verdeckte Abstandhalter, mit integriertem Verschiebe-­­Schutz-System (VSS). Die kombigeometrische Nocken­ausbildung gewährleistet eine optimale Fugen­verfüllung und lässt, wenn überhaupt nur minimalste Kontaktflächen zwischen den Steinen zu.

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Neben den Stabilitätseigenschaften spielte aber auch die Optik des Pflasters eine wichtige Rolle. Deshalb wählte man den Farbton Muschelkalk. Seit dem Herbst 2018 sind die Sanierungsarbeiten ­abgeschlossen. Die Praxis zeigt, dass weder durch Pkw noch durch regelmäßige Belastung durch Müllfahrzeuge Schäden entstanden sind – im Gegenteil: Die Flächen wirken optisch nicht einfach nur schön, sondern sind gleichzeitig auch noch stabil genug.

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