Aus Baugewerbe Unternehmermagazin 9\2020

Marvin Meyke,

GaLaBau: Mulchen und fräsen mit 1.000 PS

Im vergangenen Jahr kam auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Hof Seligental der Bedarf auf, auch Feldsteine brechen und Wege sanieren zu können sowie in der Wurzel- und Tiefenrodung tätig zu werden. Der Grundstein für dieses ­Betätigungsfeld wurde mit dem Kauf der Seppi M. Maxisoil 250 gelegt.

Zwei Fendt Vario 1050 Traktoren, links mit Seppi M. ­Maxiforst und rechts mit Maxisoil. © Seppi M

Hof Seligental, geführt von den Brüdern ­Steffen und Jörg Hübl, nahe Osterburken ist ein etablierter Betrieb: Angefangen als Hof im Bereich Ackerbau und Milchviehhaltung werden seit mehreren Jahren auch Dienstleistungen in den Bereichen Gülleausbringung und Grassilageernte angeboten.

Steffen Hübl, 45 Jahre alt und ausgebildeter Agrartechniker, führt aus: "Wir haben letztes Jahr im August diese große Maxisoil gekauft und damit erste Arbeiten ausgeführt. Die Kunden waren sehr zufrieden. Es kam aber immer wieder die ­Anfrage, dass zusätzlich zum Tiefenfräsen auch oberflächlich gemulcht werden solle. Um die Auf­träge ­komplett auszuführen, haben wir entschieden auch noch die Seppi M. Maxiforst, ausgestattet mit dem viel­bestückten V-Lock-Rotor, zu erwerben." Bei der Maxiforst handelt es sich um das Leistungs­pendant zur Maxisoil im Mulchersegment. Mit 1.600 Rotor-Umdrehungen pro Minute kann Holz von bis zu 60 Zentimetern Durchmesser zerkleinert werden.

Im Seppi M. Produktportfolio finden sich sechs verschiedene Modelle von reinen Forstmulch­geräten, die je nach PS-Klasse des Träger­fahrzeuges ausgewählt werden. Mit dem Miniforst können Traktoren von 60 bis 100 PS bereits Gehölz bis zu 20 Zentimeter Durchmesser mulchen; mit der ­großen Maxiforst Kraftpakete von 300 bis 500 PS ihre ­Leistung unter Beweis stellen. Im Juni bekamen die Gebrüder Hübl dann von Simon Rhein, Inhaber von Rheins Tannen, die ­An­frage zur Rekultivierung einer Weihnachtsbaum­kultur. Die Herausforderung der Anfrage war die Kombination aus der Höhe des Bestandes und den Anforderungen an die Fläche zur Neuaussaat. Die bis zu fünf Meter hohen Bäume auf einer Fläche von etwa einem Hektar waren durch Luftfrost nachhaltig geschädigt und sollten so klein gemulcht und ­ein­ge­fräst werden, dass diese nach Bearbeitung direkt wieder für die Neubepflanzung im Herbst geeignet ist.

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Die Lösung für Hübls und deren Auftraggeber lag in der besonderen Rotorbestückung des ­Seppi M. Forstmulchers. Das Geheimnis ist die Rotor­bestückung, die mit der Kombination aus einer Vielzahl an Werkzeugen (bei der Maxiforst 250 eine Stückzahl von 83) und der aggressiven Hart­metallspitze bei gleicher Leistung am Traktor eine höhere Vorschubgeschwindigkeit insbesondere in dickem Gehölz und beim Mulchen von Wurzelstöcken gewährleistet.

Durch die Effizienz am Rotor und die hohe ­Motorisierung des Trägerfahrzeuges konnte die gesamte Fläche in weniger als drei Stunden mit der geforderten hohen Zerkleinerungsleistung gemulcht werden. Anschließend konnte mit der Forstfräse das gemulchte Material und die Baumstümpfe in eine Tiefe von etwa 35 Zentimeter eingefräst werden, sodass ein Arbeitsergebnis erzielt wurde, das Simon Rhein als "perfekten Start für die Neubepflanzung" und "Erfolg für seinen Betrieb für die nächsten ­Jahre" bewertet.

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