Verzicht auf alternatives Format

Marvin Meyke,

GaLaBau: Kein Alternativkonzept 2020

Die NürnbergMesse hat in Abstimmung mit dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) entschieden, kein alternatives Format der GaLaBau 2020 durchzuführen.

© NürnbergMesse / Frank Boxler

Zuvor hatten sich Aussteller und Besucher angesichts der Corona-Pandemie zuvor in Umfragen gegen eine Veranstaltung in gewohntem Rahmen, unter den geltenden Sicherheits- und Hygienerichtlinien, ausgesprochen.

Viele Unternehmer hatten jedoch zunächst Interesse an einem alternativen Konzept mit Programmpunkten vor Ort signalisiert. „Unsere Ausarbeitung fand in den anschließenden Gesprächen mit Key-Accounts und Partnern großen Anklang. Zugleich stehen der Bereitschaft zur Beteiligung zu viele Bedenken aufgrund der nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen entgegen“, erklärt Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung bei der NürnbergMesse. „So traurig wir darüber sind, unseren internationalen grünen Branchentreffpunkt in diesem Jahr nicht in Nürnberg ausrichten zu können – wir blicken nach vorne und stellen nun die Weichen für eine erfolgreiche GaLaBau 2022!“ 

Ein kleiner Teil der GaLaBau-Gemeinschaft trifft sich dennoch im Herbst in Nürnberg: Dort soll der Landschaftsgärtner-Cup am 17. und 18. September im Messezentrum Nürnberg, jedoch ohne Publikum, stattfinden, zeitgleich zum BGL-Verbandskongress, der BGL-Bildungsklausur und der GALK Mitgliederversammlung. Mit der World Urban Parks Conference wird parallel ein Teil des geplanten Fachprogramms digital abgebildet.

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„Unser Angebot, verschiedene Programmpunkte mit Ausstellerbeteiligung wie Fachforen oder Produktpräsentationen effizient und kompakt Outdoor und Indoor abzuhalten, ist ohne die aktive Unterstützung der Branche nicht zu realisieren“, betont Stefan Dittrich, Leiter GaLaBau bei der NürnbergMesse. „Die aktuelle volatile Lage verlangt von uns allen ein sehr hohes Maß an Flexibilität. Denn neben der Sicherheit und dem Schutz unserer Aussteller und Besucher ist uns vor allem wichtig, eine Veranstaltung nur auf Wunsch der Branche durchzuführen – das gilt auch und insbesondere für ein alternatives Format.“

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