GaLaBau

Marvin Meyke,

Galabauer setzt auf grasgrüne Cat Raupe

Die grasgrüne Farbe ist das Erkennungszeichen von Hulk, einer Comicfigur. Wegen der Kolorierung der Baumaschine in der Firmenfarbe wurde das neue Arbeitsgerät in Form des Cat D6N beim Garten- und Landschaftsbauunternehmen Gerd Linneweber aus Dortmund auf den Namen des Superhelden getauft.

"The Hulk" taufte der Galabauer Linneweber seine neue Cat Raupe nach dem gleichnamigen, ebenfalls grasgrünen Superhelden. © Zeppelin Baumaschinen

Die Raupe ist zum Modellieren von Flächen mit anschließendem Oberbodenauftrag vorgesehen, aber auch im Erdbau hat sie ihr Betätigungsfeld, um ein Planum anzulegen. Aktuell ist der Kettendozer dabei, Flächen für Lärmschutzwände an der ehemaligen Sinteranlage auf der Westfalenhütte zu profilieren. "Mit diversen Verhaltensregeln und Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden können wir weiterhin arbeiten, und das ist auch gut so", erklärt Frank Linneweber, der zusammen mit seinem Bruder Karsten Geschäftsführer bei der Gerd Linneweber Landschaftsbau GmbH ist. Sein Bruder Dirk ist Geschäftsführer bei der Nachtigall GmbH, die ebenfalls zum Firmenverbund gehört.

Viele Aufträge von Jahresanfang
Derzeit gibt es zum Start der Galabausaison auch viel zu tun. "Wir haben noch viele Aufträge vom Jahresanfang abzuarbeiten und können so unseren Baustellenbetrieb in der gegenwärtigen Corona-Krise unter Beachtung der Hygieneregeln und Einhaltung des Sicherheitsabstands aufrechterhalten. Zwar müssen auch wir auf ein paar Mitarbeiter aus Osteuropa verzichten, aber unsere Mannschaft zieht voll mit und wir haben unsere Kolonnen so organisiert, dass sie unter sich bleiben – so gut das eben geht", so der Geschäftsführer.

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GPS-Steuerung statt Laser
Eine Umstellung für den Galabauer bedeuten nicht nur die coronabedingten Schutzmaßnahmen, sondern in Verbindung mit der Raupe nutzt das Unternehmen erstmals auch eine GPS-Steuerung. Bislang wurde mit Laser gearbeitet – anders bei Kettenbaggern. Da haben sich GPS-Steuerungen bereits etabliert, versprechen sie doch handfeste Produktivitätssteigerungen.

Durch den Einsatz moderner Techniken aus dem eigenen Maschinenpark sollen Mitarbeiter entlastet werden, um unnötige körperliche Belastungen zu vermeiden. Damit ist das Unternehmen einen anderen Weg gegangen als viele andere in der Branche. Maschinensteuerungen waren in der Regel auf Baustellen erst bei Raupen und Gradern auf dem Vormarsch. Bei Gerd Linneweber wurden sie dagegen ursprünglich auf den zehn Kettenbaggern in der Klasse bis zu 22 Tonnen eingesetzt.

Thorsten Paukstadt, leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Hamm, lieferte den Cat D6N ab Werk mit GPS. Hinzu kommt ein Heckaufreißer, um Böden aufzulockern. Zur weiteren Ausrüstung gehört ein LGP-Moorlaufwerk mit breiten, speziell geformten Bodenplatten, die für niedrigen Bodendruck sorgen und so die Vegetation besser schonen. Um ein aufwendiges Prozedere bei Transportgenehmigungen zu sparen, lässt sich das Schild auf drei Meter einklappen, sodass die Baumaschine zu den Baustellen ohne Umschweife befördert werden kann.

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