Betonversorgung

Susanne Frank,

Betonmischanlage mit besonderen Features

Im baden-württembergischen Östringen steht seit kurzem eine außergewöhnliche Stetter-Mischanlage. Die V4-Anlage der Firma W. Mayer Transportbetonwerk GmbH verfügt über zwei 4 m³-Doppelwellenmischer, die in Kombination mit einer 8 m³-Fahrmischerflotte eine hohe Effizienz und zuverlässige Betonversorgung ermöglicht.

Die Stetter-Mischanlage wurde auf Kundenwunsch mit zahlreichen, teils außergewöhnlichen Features aus dem Stetter-Baukastensystem ausgestattet. © Schwing/Stetter

Die W. Mayer Transportbetonwerk GmbH hat seinen Sitz in Östringen (zwischen Heidelberg und Karlsruhe) und ist seit 1972 in der Transportbetonbranche tätig ist. Mit der V 4.0-Anlage nimmt das Unternehmen ein neues Betonwerk am Heimatstandort Östringen in Betrieb und schließt zugleich das Ersatzwerk in Bad Schönborn-Langenbrücken. Neben den sechs Zementsilos gehört zur Grundanlage ein Zuschlagstoffsilo, das ein Lagervolumen von über 1000 m³ bei einem Durchmesser von 10,24 m hat. Das Silo steht auf einer vollverzinkten Stahlkonstruktion, in der die Mischer und die Waagenbühne diagonal angeordnet sind.

Die Umsetzung der schlüsselfertigen Anlage beinhaltet auch die komplette Elektrik mit Überwachung der Anlagensicherheit, so dass Stetter eine EU-Konformitätserklärung dazu ausstellen kann. Diese bestätigt der Mischanlage die Einhaltung aller geltenden, grundlegenden, europäischen Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen.

Schutzmaßnahmen für Umgebung und Mitarbeiter
In der V 4.0-Anlage wurden zahlreiche Features aus dem umfangreichen Stetter-Baukastensystem implementiert. Für das Unternehmen W. Meyer Transportbeton GmbH sind Aspekte wie die Reduktion der Umweltbelastung sowie der vorbildliche Arbeitsschutz wichtig. Als technische Lärmschutzmaßnahme wurde daher die Verladehalle mit Rolltoren errichtet. Damit findet die Fahrmischerbefüllung in einem geschlossenen Raum statt. Dem Schutz der Mitarbeiter dient ein Abgasabsaugsystem. Die Mischanlage ist nach dem „Oneway“-Prinzip aufgebaut, das heißt, alle Fahrbewegungen auf dem Gelände verlaufen in eine Fahrtrichtung. Diese Lösung garantiert ein hohes Maß an Verkehrssicherheit, aber auch eine Vereinheitlichung der Abläufe bei zugleich hoher Effizienz.

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Nach dem „Oneway“-Prinzip erfolgt auch die Betonverladung, bei der die Fahrmischer vorwärts unter den Mischturm fahren und nach der Beladung auch vorwärts wieder herausfahren. Die Bunkeranlage für die Gesteinskörnung kann bei der Anlieferung der verschiedenen Fraktionen mit einem Sattelzug von diesem überfahren und damit ebenfalls vorwärts angefahren werden. Eine seitliche Anfahrt ist möglich, so dass die Anlage auch durch Gliederzüge beliefert werden kann.

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