Baustoffe

Einbruchschutz mit Leichtbeton

Eigenheime gelten als beliebte Zielobjekte von Einbrechern. Wirksamen Schutz bietet eine Gebäudehülle aus möglichst stabilen Baustoffen, in die sich auch einbruchhemmende Türen und Fenster integrieren lassen. Außenwände aus Leichtbetonsteinen stellen hier aufgrund ihrer Massivität eine gute Lösung dar.

© KLB

Dies bestätigt jetzt auch das renommierte Institut für Fenstertechnik (ift Rosenheim): Dort wurde der Baustoff in einem mehrstufigen Verfahren getestet – und hielt dabei allen Angriffen auf die Gebäudehülle stand. Damit sind Außenwände aus Leichtbeton sogar für den Einbau einbruchhemmender Elemente der polizeilich empfohlenen Einbruchschutzklasse RC2 geeignet.

Ob durch Homeoffice, Kontaktbeschränkungen oder Ausgangssperren: Seit der Pandemie verbringt ein Großteil der Bürger in Deutschland vermehrt Zeit in den eigenen vier Wänden. Damit geht auch ein hohes Risiko für Einbrecher einher. Kein Wunder also, dass die Anzahl von Wohnungseinbrüchen in 2020 einen Tiefstwert erreichte. Leider werden diese Zahlen mit Ende der Pandemie wieder ansteigen. Aber auch dann können die Familien beruhigt sein, die sich bei der Errichtung ihres Eigenheims für Außenwände aus massivem Leichtbeton entschieden haben.

„Die Beschaffenheit massiver Leichtbetonsteine bietet zahlreiche bauphysikalische Vorteile. Einer davon ist: Sie eignen sich gut als Befestigungsgrund für einbruchhemmende Bauteile wie Fenster und Türen“, erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Krechting von KLB Klimaleichtblock. Dies bestätigen auch jüngste Tests des ift Rosenheim: Dort hielt das System aus Fenster, Befestigungsmittel und KLB-Leichtbetonsteinen verschiedenen Angriffen auf die Gebäudehülle stand. Damit ließ sich die normativ geforderte Widerstandszeit problemlos erfüllen.

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Und Zeit ist ein wichtiger Risikofaktor für Einbrecher. In Folge der Prüfung gelten Außenwände aus KLB-Leichtbetonsteinen nunmehr als geeignet für den Einbau von einbruchhemmenden Bauteilen der polizeilich empfohlenen Widerstandsklasse RC2. Und bei deren Anschaffung gibt es sogar finanzielle Hilfen für Bauherren: So bietet beispielweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen finanziellen Zuschuss von bis zu 1.600 Euro für Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen an.

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 10/2021.

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