Lagerverwaltungssystem von CIM

Martin Schrüfer,

Doka erneuert Lagerverwaltung im Distribution Center Apolda

Das Doka-Distribution Center am Standort Apolda in Thüringen professionalisiert seine Logistik vor Ort. Die Schalungstechniker in Apolda setzen mit der Implementierung von ProlagWorld, dem Lagerverwaltungssystem des Softwarehauses CIM, auf effiziente und transparente Prozesse sowie eine gesteigerte Produktivität. Die Baustellenrückführung und die Sanierung gebrauchter Schalungen liegen im Fokus der Neuerungen, weshalb man sich zusätzlich für das Modul ProlagWorld Produktion entschied.

© Doka

Besonders in den vergangenen Jahren hat die weltweit erhöhte Investitionstätigkeit in der Baubranche zu einem deutlich höheren Kapazitätsbedürfnis geführt. Vor diesem Hintergrund hat die Firma Doka im Jahr 2021 die Professionalisierung seiner Lagerverwaltung am Distribution Centers (DC) Apolda vorangetrieben. Für das europaweite Logistikzentrum entschied man sich für eine Lagerverwaltungssoftware, die dem hohen Anspruch gerecht wird: ProlagWorld aus dem renommierten Softwarehaus CIM.
„Der Standort Apolda ist mit 110.000 Quadratmeter das DC mit der größten Lagerfläche der Doka-Gruppe überhaupt“, erläutert der Geschäftsführer des Distribution Centers Michael Troll. Die Entscheidung für CIM ergab sich ihm zufolge aus der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Doka an anderen Standorten. „Beispielsweise unserem Headquarter in Amstetten“, fügt Michael Troll an.

Bei dem breiten Spektrum an Dienstleistungen für Hoch- und Tiefbau, das Doka anbietet, wundert es nicht, dass die Lager- und Logistiklösungen des Unternehmens besondere Anforderungen haben. „Weite Teile des Doka-Lagers am Standort Apolda befinden sich unter freiem Himmel“, erläutert CIM-Projektleiter Thomas Rolli. Blickt man auf die offene Lagerfläche, dann türmen sich hier Schalungen unterschiedlichster Größen- und Gewichtsklassen, die teils eine Herausforderung an die Logistikprozesse stellen. Um einen besseren Arbeitsschutz und eine erhöhte Ergonomie für die Mitarbeiter zu ermöglichen, richtete man überdachte Kommissionierplätze in einer Halle ein. Die Software strukturiert zudem die K-Plätze nach dem Gewicht der zu kommissionierenden Teile. Besonders schwere Lagerware wird an zwei eigens eingerichteten Plätzen mit Schwerlastkränen kommissioniert. Via Umlaufkommissionierung versorgt ProlagWorld die Ein- und Auslagerungen, jedoch mit einer Besonderheit.

„Für gewöhnlich wird die Umlaufkommissionierung bei Produktionen verwendet“, erklärt Thomas Rolli. „Im Lager von Doka Apolda gibt es das aber streng genommen nicht.“ Denn einer der im Distribution-Center eingeführter Bereiche, der nun in ProlagWorld abgebildet ist, ist die Sanierung gebrauchter Teile. „Im Grunde handelt es sich ja nicht um einen Produktionsprozess, sondern um eine Art von Reklamation“, unterstreicht Rolli. Trotzdem implementierte man nicht das Reklamationsmodul, sondern die Sanierung wird im Produktionsmodul abgebildet. „ProlagWorld Produktion behandelt die sanierten Teile wie die Gütertransformation vom Rohstoff zur Ware“, erläutert der CIM-Projektleiter. „Mit dem Unterschied, dass ein Rohstoff – nämlich das zu sanierende Werkstück – komplett das neue Fertigteil wird“. Der Mitarbeiter entscheidet dann erst am Sanierungsplatz, welche Teile er zusätzlich benötigt, um das Teil zu reparieren. Über die Stückliste können dann die fehlenden Rohstoffe geliefert werden. Diese Lösung bietet eine besondere Attraktivität, da die reparierten und gereinigten Teile durch die Anbindung an das WMS direkt für weitere Baustellen zur Verfügung gestellt werden können. „Natürlich unterscheidet die Software zwischen sanierter Ware und Neuware“, fügt Rolli an.

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Für Doka wie auch für CIM ist die Einführung der Lagerverwaltungssoftware ein Erfolgsprojekt. Bei laufendem Geschäftsbetrieb wurde die neue Software in rekordverdächtiger Zeit implementiert und in Betrieb genommen. „Das war schon eine besondere Herausforderung und eine enorme Leistung“, sagt Projektleiter Thomas Rolli. Doka-Standortleiter Michael Troll kann dem nur zustimmen und gibt sich mit der Wirkmächtigkeit des neuen Systems sehr zufrieden. „Für uns als Unternehmen war es wichtig, einen minutengenauen Überblick bezüglich des Arbeitsvorrats am Yard zu haben, um unsere Ressourcen optimal einzusetzen“, sagt der Geschäftsführer von Doka Apolda und fügt an: „So wie das System aktuell implementiert ist, wird es uns im kommenden Jahr eine spürbare Effektivitäts- und Produktivitätssteigerung bringen.“

Auch bei CIM sieht man die zügige und problemlose Implementierung von ProlagWorld am Standort Apolda als Erfolg an. Dieser ist auch auf die gute Zusammenarbeit mit dem Kunden zurückzuführen. „Da gehören beide Seiten dazu“, sagt Projektleiter Thomas Rolli und lobt die Anpassungsfähigkeit der Doka-Mitarbeiter an die neuen Prozesse.

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