Schalungstechnik

Marvin Meyke,

Krankenhausbau mit MEVA-Schalung realisiert

Nach zwölf Monaten Bauzeit wurde Richtfest gefeiert: Ein umfangreicher Teilneubau für 315 Betten am bestehenden Krankenhaus in Freudenstadt wurde durch die Bauunternehmung Glöckle mit effizienter Schalungstechnik im vereinbarten Zeitrahmen erstellt.

© Meva

Das neue Haupthaus mit zwei Innenhöfen misst 99 x 69 m und besitzt fünf Geschosse. Durch eine Doppelwand statisch getrennt, schließt ein neues Psychiatriegebäude mit 50 x 46 m Fläche und vier Etagen an. Die Geschosshöhen betragen 4,20 m, die Deckenstärken 28 cm. Alle Flachdächer sind mit Attika versehen. Für die zügige Erstellung der großflächigen Wände setzte das Projektteam die leistungsstarke Mammut 350 ein, die mit bis zu 8,75 m² Schalfläche pro Element (350/250) zügige Baufortschritte ermöglicht.

Hohe Sicherheitsanforderungen und komfortable Arbeitsbedingungen auch in der Höhe wurden durch das SecuritBasic Sicherheitssystem erfüllt. Laufkonsolen wurden primär für die Treppenkernschalungen angewendet. Außerdem waren Seitenschutzgitter, Abschalschienen und Abschalspindeln aus dem MEVA-FormSet-Programm sowie EuMax-Baustützen vielfach im Einsatz.

Die zahlreichen Stützen wurden mit der ­Stützenschalung CaroFalt und daran angebrachten Betonierbühnen von MEVA gebaut. Das System ermöglicht schnelle und hohe Betonagen bei Querschnitten von 20 bis 60 cm, quadratisch oder rechteckig und anpassbar im 5-cm-Raster. Serienmäßig mit der alkus Vollkunststoff-Platte ausgestattet, können hohe Sichtbetonanforderungen erfüllt werden. Das geschlossene Rahmenprofil aus Stahl ist statisch robust, feuerverzinkt mit MEVA-Nachbehandlung, dadurch langlebig und reinigungsfreundlich.

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Frühausschalen per Hammerschlag
Die Deckenschalung mit MevaDec ging dem erfahrenen Glöckle-Personal um die Bauleitung Michael Dittmeyer und Christopher Krauser sowie den Polieren Harald Ullmann und Ludwig Grob ebenfalls problemfrei von der Hand. Da das System aufgrund freier Wahl der Hauptträgerrichtung rasterunabhängig ist, ließ es sich einfach an die Bauwerksgeometrie anpassen und es mussten nur wenige Ausgleiche hergestellt werden. MevaDec ermöglicht drei Deckenschalmethoden. In Freudenstadt wurde die besonders effiziente Fallkopf-Träger-Element-Methode (FTE) für das Frühausschalen der großflächigen Decken genutzt. Nur drei Hauptkomponenten – Schalelemente, Hauptträger und Stützen mit Fallköpfen – kommen dabei zum Einsatz. Durch die geringe Anzahl von Einzelteilen und weil kein zusätzliches Werkzeug benötigt wird, ist MevaDec mit geringem Lernaufwand schnell anzuwenden.

Mit wenigen Hammerschlägen senkten die Glöckle-Anwender nach erfolgter Betonage die Hauptträger samt Elementen um 19 cm ab, hoben diese heraus und bereiteten das einfach zu reinigende Material zügig für den nächsten Einsatz vor. Stützen und Fallköpfe dienten unterdessen weiter als Hilfs­unterstützung der betonierten Decke. MevaDec kann sogar von nur einem Werker ausgeschalt werden. Die Vorzüge summieren sich in beschleunigtem Baufortschritt, erhöhter personeller Flexibilität, reduzierten Vorhaltemengen auf der Baustelle und vereinfachter Logistik.

Bauleiter Christopher Krauser: „Das gesamte Glöckle-Team war mit den MEVA-Produkten zufrieden. Besonders die MevaDec sorgte aufgrund der schnellen Ausschalprozesse und einfachen Anwendung beim Einschalen für eine effiziente Baustellenabwicklung. Sowohl in terminlicher als auch in qualitativer Hinsicht. Ich würde jederzeit wieder auf die MEVA-Produkte zurückgreifen.“ Auch die beteiligten MEVA-Techniker hatten viel Freude. „Die gesamte Baustelle verlief ruhig“, berichtete Anwendungstechniker Aleksej Latuschko. „Das war der großen Fachkompetenz des Baustellenpersonals und unserer Schalung geschuldet.“

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