Beton-3D-Druck

Marvin Meyke,

Glatthaar und Aeditive realisieren 3D-Druck am Bau

Glatthaar Starwalls, Teil der Glatthaar Gruppe und das Hamburger Startup Aeditive gehen ab Dezember eine strategische Partnerschaft ein. Über eine 3D-Druck-Lösung wird die Vorfertigung von konstruktiven Fertigteilen für den Infrastrukturbau vorangetrieben.

© Aeditive

Der Vorteil der 3D-Druck-Lösung für Betonfertigteile ist gegenüber herkömmlichen Methoden, dass die Betonteile maßgeschneidert aus normgerechten Beton gedruckt werden, ohne dass zuvor eine Schalung angefertigt werden muss. Diese neue Technologie in Verbindung mit der Entwicklung von nachhaltigem Beton, bietet der Baubranche völlig neue Möglichkeiten bezüglich Planung, Design und Produktion.

Antwort auf den Fachkräftemangel
„Der hohe Automatisierungsgrad unseres 3D-Drucks gibt endlich eine Antwort auf den zunehmenden Fachkräftemangel der Branche und entlastet die aktiven Mitarbeiter bei anstrengenden Arbeiten“, sagt Alexander Türk, CEO & Co-Founder von Aeditive. „Außerdem erreichen wir über Bauteiloptimierungen das Einsparen von Beton und die damit verbundenen CO2-Emissionen. Wir freuen uns, dass die Glatthaar Gruppe der weltweit erste Anwender der Robotic-Shotcrete-Printing-Technologie sein wird!“

„Der Fantasie sind beim Beton-3D-Druck keine Grenzen gesetzt“, erläutert Mark Biesalski, Geschäftsführer der Glatthaar Starwalls GmbH & Co. KG. „In unserer Kooperation werden wir zunächst konstruktive Betonteile für den Infrastrukturbau fertigen. Im nächsten Schritt sind aber auch Komponenten für den Kellerbau vorstellbar“, so Biesalski weiter.

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Ein Startup aus dem Norden
Aeditive ist ein in 2019 gegründetes Startup mit Sitz in Norderstedt bei Hamburg. Das junge Unternehmen digitalisiert mit robotischen 3D-Drucklösungen die Bauindustrie und möchte so den Fachkräftemangel mildern und die Nachhaltigkeit fördern.

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