Gerüstbau

Marvin Meyke,

Allround-Traggerüst für die Klinik

In Göppingen entsteht ein neues ­Klinikgebäude. Die Errichtung des ­Rohbaus der „Klinik am Eichert“ ­stellte eine Herausforderung dar: Bis die Überzüge der obersten Decke tragfähig sind, ist ein Trag­gerüst zum Betonieren des auskragenden Gebäudeteils nötig. Das verantwortliche Göppinger Bauunternehmen Leonhard Weiss ­wurde von Layher begleitet.

Das Allround Traggerüst TG 60 von Layher sorgte beim Bau eines Klinikgebäudes durch Anpassung an Lastvorgaben mittels variabler Feldlängen für effiziente Montage. © Layher

Auf der Suche nach der wirtschaftlichsten Lösung wandte sich Marcus Haug aus dem Technischen Büro von Leonhard Weiss an die Abteilung Anwendungstechnik Bau von Layher. Der erste Schritt war das Lastkonzept. „Ursprünglich sollte das Traggerüst alle Lasten aus dem Überbau tragen. Das Allround Traggerüst TG 60 ist jedoch flexibel an Lasten, Geometrien und Geländeverläufe anpassbar, was sich auf die Montageschnelligkeit auswirkt“, berichtet Roland Hassert – Leiter Anwendungstechnik BAU bei Layher. „Durch Betonstützen konnte die Lasteinwirkung auf das Traggerüst entscheidend verringert werden.“ In enger Abstimmung mit Leonhard Weiss erfolgte die Planung selbst im Rahmen von Layher SIM auf Basis der LayPlan Suite. Die integrierte Software­lösung bietet passende Module für jeden Bedarf. Den Auftrag für Auf- und Abbau erhielt mit Ligeba Gerüstbau. Hilfreich erwiesen sich unter anderem die 2D-Pläne der Gerüstkonstruktion. „Layher Zeichnungen enthalten QR-Codes, die auf das 3D-Modell verlinken. Gerüstkonstruktionen lassen sich somit von allen Seiten im Detail betrachten“, weiß Hassert.

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Die Gerüstbauer entschieden sich für eine Mischung aus stehender und liegender Mon­tage. Die Basis der Traggerüsttürme wurde stehend montiert. „Derzeit steht vor allem die vorlaufende Geländermontage bei Fassadengerüsten mit Gerüstflucht im Fokus. Das Allround-System in und an der Baustelle ist jedoch vielseitiger einsetzbar. Die Allround Traggerüsttürme TG 60 haben beispielsweise durch ihre intelligente Montage­folge schon immer einen integrierten vorlaufenden Seitenschutz“, erklärt Hassert. Die weiteren Turm­abschnitte wurden anschließend am Boden vormontiert und aufgesetzt.

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 4/2021

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